Herbert Sabel wurde 80

Glückwunsch zum Geburtstag
Herbert Sabel wurde 80

Vor einigen Tagen konnte ich Herbert Sabel in der Hauptstraße zum 80. Geburtstag gratulieren. Neben meiner persönlichen Freundschaft verbindet sich mit Herbert Sabel u.a. die (Wieder-)Gründung des Tischtennissports in unserer Gemeinde. Anfangs noch in „Sabels schiefem Hof“ gelang es Mitte der 1970er Jahre auch dank seiner Initiative über die Kolpingfamilie Nievern-Fachbach-Miellen im Pfarrheim eine Heimstatt zu gewinnen. Schnell wuchs die Abteilung personell zu einer stattlichen Größe, die den Wechsel in die Sporthalle und zum SV Hertha Nievern notwendig machte. Bis in die Zeit „Vor-Corona“ mischte Herbert Sabel trotz gesundheitlicher Einschränkungen aktiv im Tischtennis-Geschehen der Hertha mit und ist auch heute noch mit „Leib, Seele und vor allem viel Herzblut“ begeisterter Anhänger dieser Abteilung. Aber auch am sonstigen Geschehen in unserer Gemeinde nimmt Herbert Sabel mit seinem unverwechselbaren kritisch-humorvollem Blick gerne teil.

Herzlichen Glückwunsch, lieber Herbert, zum 80.!

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Spektakuläre Baumfällaktion

Wie bereits vor Kurzem berichtet standen um die im Eigentum der Ortsgemeinde stehende Schießanlage abgängige Bäume, die aufgrund ihrer gefährlichen und mit normalen Mitteln unzugänglichen Hanglage im Steinbruch nur von einem Spezialunternehmen zu entfernen waren. So hatte die Gemeinde in Abstimmung mit der Verbandsgemeinde sowie der Forstverwaltung ein Spezialunternehmen beauftragt, sich der Sache anzunehmen. Nach mehrmaliger Besichtigung der Ortslage und Abwägung aller denkbaren Alternativen war letztlich dann doch die Entscheidung schnell getroffen, die Baumentnahme in diesem schwierigen Gelände mit Unterstützung eines österreichischen Fachunternehmens per Helicopter durchzuführen. So war am letzten Donnerstag auch die Wetterlage günstig, um in einer für alle Beobachter spektakulären Aktion rund 30 Bäume via Heli aus dem Wald zu entnehmen. Dank gilt dem beteiligten Unternehmen Neugebauer aus Kastellaun, dessen Mitarbeiter in perfekter Analyse und mit ausgeprägten Kletterkünsten die Sicherung jedes einzelnen Baumes vorbereitet haben. Aber auch den „Haudegen“ aus der Nähe vom Wilden Kaiser, die mit enormer Gelassenheit und vor allem einer unglaublichen Präzision die Baumentnahme punktgenau umgesetzt haben. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Schützenvereins, die für die reibungslose Vor- und Nachbereitung sowie den Sicherheitsdienst Sorge getragen hatten, ist auch die Ortsgemeinde froh, die (nicht nur) bei jedem aufkommenden Sturm bzw. Starkwind bestehende latente Gefahr umstürzender Bäume in unmittelbarer Nähe des Schützenhauses zumindest vermindert zu haben. 

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Goldenes Paar liebt goldenen Wein

Glückwünsche an Helga und Willi Driesch

 Zunächst waren es „nur“ die tänzerischen Fähigkeiten, die Helga aus Nievern an ihrem Willi aus Fachbach begeisterte. Nach ihrem ersten „Tanz in den Mai“ 1970 im Nieverner Pfarrheim eroberten sie Wochenende für Wochenende die Tanzflächen der Region und ließen kaum ein Fest aus. Schnell wurde mehr aus ihren gemeinsamen Unternehmungen und so war es fast folgerichtig, dass sie zunächst beim Lehrer und damaligen Standesbeamten Gerhard van Ackern am 23.02.1972 die gesetzliche Trauung vollzogen. Intensiver war für sie das Erlebnis der kirchlichen Trauung am 11. März des gleichen Jahres beim neuen Pfarrer Bernhard Brandt oder auch „weil der heutige Nieverner Ortsbürgermeister als Messdiener dem Geschehen beiwohnte“. Nach ersten gemeinsamen Wohnungen in Nievern und Fachbach fand die inzwischen um 2 Söhne erweiterte Familie 1976 ihre endgültige Bleibe im eigenen Haus in der Früchter Straße.

 Während Helga nach ihrer Ausbildung als Beamtin beim Fernmeldeamt Koblenz und später der Telekom beschäftigt war, lernte Willi den  Beruf des Schriftsetzers bei der kleinen Druckerei Blankenberg in Bad Ems. Nach einem kurzen Wechsel zur Druckerei Sommer fand er schließlich eine neue berufliche Herausforderung beim Mittelrhein Verlag in Koblenz, wo er zuletzt für die Koordination des Zustelldienstes der Rhein-Zeitung tätig war. Mit 49 Jahren wagte er dann den Sprung in die Selbstständigkeit, um dort seine Liebe zum Wein mit seinen unternehmerischen Fähigkeiten zu verbinden. Seit mehr als 25 Jahren ist „Wein-Willi“ längst ein Inbegriff des klassischen Weinhandels, weit über die Grenzen Nieverns hinaus, wobei Ehefrau Helga (und auch Sohn Heiko) ihn dabei tatkräftig unterstützt. Legendär sind für viele besonders die privat organisierten Weinproben, bei denen Willi humorvoll die edlen Säfte und Helga ihre kulinarischen Köstlichkeiten kredenzt.   

Neben dem Wein verbindet Helga und Willi jedoch auch die Liebe zum Gesang und zum Fußball. Während Helga ihrem musikalischen Hobby noch heute beim Vokalensemble Rhein-Lahn frönt, hält Willi dem klassischen Männerchor beim Glück Auf Bad Ems die Treue. „Fußball ist unser Leben“ können beide wie einst die Nationalmannschaft singen. Denn beide spielten aktiv Fußball beim SV Hertha, Willi auch beim VfL Bad Ems und freuen sich darüber, dass auch die Söhne sowie einer der drei Enkel*innen die Begeisterung für den Fußball teilen. Schöne Erinnerungen haben sie auch an die Urlaube auf Teneriffa und das Skifahren im schweizerischen Montafon sowie die im Fischereiverein Nievern organisierten Jugendfahrten.

Fragt man die zwei nach ihrem Rezept für 50 gemeinsame Ehejahre setzen beide auf gegenseitiges Verständnis, Vertrauen und Anpassungsfähigkeit. Und Willi fügt schmunzelnd hinzu: „25 Jahre Außendienst helfen auch….,weil man sich dann noch mehr aufs Wiedersehen freut“

Auch die Nieverner freuen sich mit Helga und Willi Driesch und wünschen zur Goldenen Hochzeit alles Gute.

Herzlichst

Euer

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

 

Bildnachweise:  privat (1), Foto Jürgen Jachtenfuchs (1)

Nieverner Umwelt- und Aktionstag am Samstag, 19. März 2022

Nieverner Umwelt- und Aktionstag am Samstag, 19. März 2022

Nach 2 Jahren Corona bedingter Pause wollen wir diesmal wieder gemeinschaftlich den schon traditionellen Umwelt- und Aktionstag durchführen und dafür Sorge tragen, dass unser Dorf sich wieder von seiner schönsten Seite zeigt.

Im Namen der Ortsgemeinde und aller Ortsvereine lade ich deshalb für

Samstag, den 19. März 2022 ab 9.00 Uhr (Treffpunkt an der Sporthalle)

ein, am diesjährigen Umwelt- und Aktionstag teilzunehmen. Vieles gibt es zu erledigen, so dass einige helfende Hände benötigt werden. Ich wäre dankbar, wenn alle Beteiligten auch entsprechendes Arbeitsgerät mitbringen würden.

  • U.a. sollen folgende Maßnahmen angepackt werden:
    Reinigung des Lahnufers im Bereich des Naturschutzgebietes „Nieverner Wehr“ und der Lahnanlagen,
  • Beseitigung von Unrat entlang der Emser Straße (ehemalige K1), dem Biotop im Gewerbegebiet Maaracker sowie im Ortsbereich
  • Herrichtung der beiden Kinderspielplätze in den Lahnanlagen und im Oberdorf
  • Entfernung von Baum- und Heckenschnitt am Friedhof
  • Reinigung der Brunnenanlage an der Sporthalle
  • Herrichtung des Bouleplatzes
  • Instandsetzungsarbeiten am Rundwanderweg und im Bereich der Festwiese
  • Arbeiten rund um die Sportanlagen am Kunstrasenplatz sowie am Schützenhaus

Gegen 12.30 Uhr treffen wir uns dann in der Sporthalle zum gemeinsamen
Mittagessen, dass wieder von Renate und Gerd Gilles vorbereitet wird und denen ich
schon an dieser Stelle ganz herzlich für ihr Engagement danke. ​
Ich würde mich freuen, wenn wieder zahlreiche Helferinnen und Helfer an dieser für
unsere Gemeinde und unsere Dorfgemeinschaft so wichtigen Aktion teilnehmen.

Herzliche Grüße
Ihr/Euer

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Neue zusätzliche Hundekot-Beutelstation

Noch eine Hundekot-Beutelstation
Aufruf an die „Unverbesserlichen“!

Einer Bitte und Anregung unseres neuen Gemeindemitarbeiters folgend haben wir im Bereich des Unterdorfes (Ecke Bahnhofstraße/Lahnstraße) einen zusätzlichen Hundekotbeutel-Spenderaufgestellt. Hintergrund ist, dass die Hinterlassenschaften der Vierbeiner entlang der Lahnstraße und vor allem in den Lahnanlagen auch nach Feststellung unseres neuen Mitarbeiters im Vergleich zum Rest des Dorfes eine besondere Intensität haben. Herr Brandstetter möchte mit seinem Vorschlag, dem ich gerne nachkomme, dem Umstand Rechnung tragen, dass es für die im Unterdorf lebenden Vierbeiner ähnlich viele Stationen für Herrchen oder Frauchen wie für die Kolleg*innen im Oberdorf gibt. Gleichzeitig macht auch er nach seiner kurzen, knapp dreimonatigen „Einarbeitungszeit“ seine Erfahrungen mit den Hinterlassenschaften der doch so geliebten Vierbeiner. Auch ihm ist es völlig unverständlich, dass nach wie vor zahl- und herren/frauchenlose Hundehaufen in den Lahnanlagen zu finden sind, die ihm spätestens bei der nächsten Mähaktion um die Ohren fliegen. Volle Hundekot-Beutel in (und um die) Abfallbehälter auf den Spielplätzen geht gar nicht! Auch das mutwillige Zerstören von Hinweisschildern auf privaten Grundstücken, doch bitte beim Gassigehen darauf zu achten, dass der Liebling eben nicht in die Blumen oder auf den Rasen „macht“, ist für mich und die Anwohner nicht nachvollziehbar und zumindest ein Bußgeldtatbestand. Wie wir alle wissen, liegt das Problem „am anderen Ende der Leine“. Die Ortsgemeinde bemüht sich um ein sauberes Dorf und wendet dafür auch nicht geringe Kosten auf.   Da muss es doch auch für jede(n) möglich sein, im Sinne unserer Gemeinschaft ihren/seinen Teil zu einer gegenseitigen Achtsamkeit beizutragen.

 

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Bildnachweis: Ortsgemeinde

Zu schnelles Fahren im Miellener Weg

Vor allem Spaziergänger und Wanderer weisen die Ortsgemeinde immer wieder darauf hin, dass im Miellener Weg zu schnell gefahren werde. Oftmals werden Fahrzeuge respektive Fußgänger auch erst spät bemerkt, so dass ein Ausweichen vor allem der fußläufigen Personen bei der Enge des Weges zum Teil schon eine sportliche Herausforderung ist. Zudem seien weder aus Richtung Miellen noch von Nievern aus Verkehrsschilder installiert, die auf die zulässige Fahrtgeschwindigkeit hinweisen.

Zwar handelt es sich bei diesem Weg um einen Privatweg der DB-Netz AG, der grundsätzlich nur den Einwohnern von Miellen und Nievern zur Nutzung vorbehalten ist, jedoch gelten auch dort die Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung. Die Verbandsgemeindeverwaltung wurde um Prüfung gebeten, ob dies im Miellener Weg gegeben ist und ggf. um Abhilfe zu schaffen. Gleichzeitig geht der Appell vor allem an die Pkw-Fahrer*innen, im Miellener Weg die Fahrtgeschwindigkeit den engen Gegebenheiten anzupassen, um Fußgänger oder Radfahrer nicht zu gefährden. Dies gilt grundsätzlich auch dann, wenn ggf. die notwendige Beschilderung fehlen sollte.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

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