Klimaschutzpate informiert: Erstellung eines Biodiversitätsleitfaden

Unser Klimaschutzpate informiert:

Studierende der Technischen Hochschule (TH) Bingen haben sich im Rahmen ihres Landschaftsökologiepraktikums mit Klima- und Biodiversitätsmaßnahmen für die Gemeinde Nievern beschäftigt. Nach einem Besuch unserer Gemeinde im November, haben sich die Studenten für die Erstellung eines Biodiversitätsleitfaden für unseren Friedhof entschieden. Dieser ist nun fertiggestellt und soll im Rahmen einer Abschlußpräsentation vorgestellt werden. Diese ca. 15-minütige Präsentation wird am Mittwoch, dem 24.01.2024 um 11:30 Uhr in der TH-Bingen stattfinden und auch Live im neuen Feuerwehrgerätehaus zu sehen sein. Interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger sind hierzu herzlich eingeladen.

Stefan Lenz

Klimaschutzpate Nievern

Energiekommission – Aktuelle Informationen unseres Klimaschutzpaten

Energiekommission – Aktuelle Informationen unseres Klimaschutzpaten

Seit fast einem Jahr bin ich nun der Klimaschutzpate unserer Ortgemeinde. In der Außenwirkung konnte man davon bisher leider noch nicht viel wahrnehmen. Das einfache wachsen lassen der Wiese in den Lahnanlagen war mal ein Anfang ohne viel Aufwand, der in Bezug auf die Tier- und Pflanzenwelt auch positive Erfolge zu Tage brachte. Auch konnte ich lernen, dass unserer Landwirte bereits einen nicht unerheblichen Teil zur Biodiversität beitragen, indem sie Bereiche ihrer Felder dafür zur Verfügung stellen und dadurch weniger Fläche zur Bewirtschaftung haben.

Der überwiegende Teil meiner Tätigkeit im vergangenen Jahr fand in Form von Seminaren statt und vieles was man dort erfährt lässt sich leider nicht so einfach umsetzen, da man immer wieder die Verwaltung und den Gemeinderat mit ins Boot nehmen muss. Auch Förderungen für Klimaschutzprojekte gibt es viele, aber auch hier muss immer ein nicht unerheblicher Teil der Finanzierung von Seiten der Ortsgemeinde aufgebracht werden. Und wenn von den wenigen Haushaltsmitteln unserer Ortsgemeinde diese Mittel nicht frei sind, kann auch keine Förderung beantragt werden.

In diesem Jahr soll mehr stattfinden. Eine Insektenwiese im Bereich der Lahnanlagen wird im Rahmen eins bereits geförderten Projekts (ohne Gemeindemittel) von Kindern und Jugendlichen der Feuerwehr angelegt. Ebenso sind mehrere Baumpflanzaktionen und weitere kleinere Aktionen geplant, auf die ich zu gegebener Zeit nochmals hinweisen werde.

Jeder ist herzlich dazu eingeladen, seine Ideen und Vorschläge mir mitzuteilen, um dann einen Weg zu suchen und auch hoffentlich zu finden, diese auch umzusetzen. Sprecht mich bitte dazu an oder schreibt eine Mail an: klimaschutzpate-nievern@web.de. 

Stefan Lenz
Klimaschutzpate Nievern

Ortsgemeinde Nievern will den Klimaschutz stärken

 

Ein Mehr an Klimaschutz plant die Ortsgemeinde Nievern im Rhein-Lahn-Kreis. In einem Workshop Anfang August, der vom ehrenamtlichen Klimaschutzpaten Stefan Lenz und der Energieagentur Rheinland-Pfalz initiiert wurde, diskutierte Bürgermeister Lutz Zaun mit lokalen Akteuren des Klimaschutzes über den weiteren Ausbau von Maßnahmen in der Gemeinde.

„Der Klimaschutz ist eine der dringlichsten Herausforderungen unserer Zeit. Wir. in Nievern, können unseren Teil dazu beitragen, klimafreundlicher und nachhaltiger zu handeln“, so Bürgermeister Zaun, der den Umsetzungs- und Priorisierungsworkshop am 01. August 2023 eröffnete. Stefan Hecker, Klimaschutzmanager der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau, Vertreter der Energiekommission Nievern und der ehrenamtliche Klimaschutzpate Stefan Lenz diskutierten bei dem Termin über unterschiedliche Themen. Dabei ging es sowohl um Biodiversitätsmaßnahmen wie auch Aktionen zur Sensibilisierung und Aktivierung der Bevölkerung für den Klimaschutz. Gesprochen wurde zudem über die Verwirklichung größerer Energieprojekte, wie beispielsweise den Ausbau von Wind- und Solarenergie.

Bürgermeister Zaun und die Teilnehmer des Workshops hoben besonders die gute und wichtige Zusammenarbeit mit anderen Ortsgemeinden sowie der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau hervor. Durch den Austausch von Erfahrungen und Ideen könnten gemeinsame Ziele im Klimaschutz besser erreicht werden.

Die Ergebnisse des Workshops hat die Energieagentur Rheinland-Pfalz dokumentiert. Sie sollen nun in Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde Nievern in einen konkreten Maßnahmenplan und Aktionen vor Ort münden. Bürgermeister Zaun betonte abschließend: “Als Ortsgemeinde sind wir entschlossen unseren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und nachhaltige Maßnahmen umzusetzen. Das Projekt ‘KlikKS’ bietet uns die Möglichkeit, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, unsere Gemeinde zukunftsfähig zu gestalten.”

„Klimaschutz in kleinen Kommunen und Stadtteilen durch ehrenamtliche Klimaschutzpat:innen“ (KlikKS) verfolgt das Ziel, die Klimaschutzmaßnahmen in Gemeinden und Ortssteilen zu stärken und eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Das “KlikKS”-Projektteam der Energieagentur Rheinland-Pfalz wird weiterhin eng mit der Ortsgemeinde Nievern, der Energiekommission und dem Klimaschutzpaten Stefan Lenz zusammenarbeiten, um bei der Verwirklichung der Projekte zu helfen.

 

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz unterstützt als kompetenter Dienstleister Kommunen und ihre Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz bei der Umsetzung von Aktivitäten zur Energiewende und zum Klimaschutz. Sie wurde 2012 als Einrichtung des Landes gegründet und informiert unabhängig, produkt- sowie anbieterneutral.

 

Kontakt: Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH
Dagmar Schneider / Leiterin Kommunikation & Pressesprecherin
Telefon 0631 / 34371 – 158
E-Mail: dagmar.schneider@energieagentur.rlp.de

 

Informationen über die Energieagentur Rheinland-Pfalz im Internet:
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Quelle: https://www.energieagentur.rlp.de/info/die-energieagentur-informiert/aktuelle-meldungen/aktuelles-detail/ortsgemeinde-nievern-will-den-klimaschutz-staerken/

Energiekommission

Energiekommission

In der letzten Ratssitzung konnte der Vorsitzende der vom Rat der Gemeinde Ende letzten Jahres eingerichteten Energiekommission Jens Kewitz über das Ergebnis der bisherigen Arbeit berichten.

Ratsmitglied Kewitz machte zu Beginn seiner Ausführungen deutlich, dass derzeit auch aufgrund der politischen und bürokratischen Vorgaben „große Sprünge“ nicht möglich sind. Insbesondere die finanziellen Mittel sind begrenzt. Die Energiekommission beabsichtigt vorerst die Konzentration auf mögliche energetische Veränderungen (eventuell Photovoltaik-Anlagen) an der Sporthalle und den weiteren gemeindeeigenen Gebäuden zu legen. Wichtig ist, dass kein überambitionierter Aktionismus an den Tag gelegt wird, sondern in machbaren, vielleicht manchmal auch kleinen Schritten innerhalb der Gemeinde ein Vorankommen entsteht. Alles muss in einem vernünftigen Kosten-Nutzen-Verhältnis stehen. So könnten beispielsweise kleine PV-Panels an Gebäudewänden installiert werden. Viel Arbeit steckt die Kommission derzeit auch in die Informationsbeschaffung und deren Sondierung. Ein Schwerpunkt soll auch die Prüfung der energetischen Nutzung von Flächen auf dem Hühnerberg sein, die Teil des aktuell von der Verbandsgemeinde neu aufzustellenden Flächennutzungsplanes sind. Es versteht sich auch für die Mitglieder der Kommission von selbst, dass alle Ideen auch im Rahmen der derzeitigen landwirtschaftlichen Nutzung des Hühnerberges, in enger Abstimmung mit den Landwirten sowie den gesetzlichen wie landespflegerischen Gegebenheiten bewertet werden müssen. Überhaupt möchte sich die Kommission auch bei Fragen und Ideen des Umweltschutzes einbringen. Neue Bepflanzungen in den Lahnanlagen, die Anlage einer Insektenwiese, effektive Regenwasserbewirtschaftung (beispielsweise durch Nutzung des über das Dach der Sporthalle abfließende Regenwasser) sind nur Beispiele für  – kostengünstige– Möglichkeiten in der Ortsgemeinde. Besonders wichtig ist der Kommission die Publikation von Maßnahmen, die von Bürgern auf privater Basis umgesetzt wurden. Hier soll es eine Initiative geben, diese Dinge und den Erfahrungen daraus einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Von Bürgern für Bürger lautet hier das Prinzip.

Im Anschluss berichtet Stefan Lenz in seiner Eigenschaft als Klimaschutzpate u.a. über die Zusammenarbeit mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz. Im direkten Kontakt mit der Einrichtung des Landes können schon im Vorfeld Ideen auf ihre sachliche Umsetzungsmöglichkeiten überprüft und Fördermöglichkeiten sondiert werden, ohne den oftmals langen Weg über die Instanzen gehen zu müssen. Im Austausch mit anderen Energiepaten und dem gemeinsamen Besuch von Veranstaltungen und Seminaren konnte so schon viel Wissen und Informationen zusammengetragen werden, die bis auf die örtliche Ebene Auswirkungen haben können. Als einer der ersten Gemeinden in Rheinland-Pfalz fand vor kurzem gemeinsam mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz ein so genannter Umsetzungs- und Priorisierungsworkshop statt. Eine mehr als interessante Veranstaltung, über deren Ergebnis man sich über die Homepage der Agentur unter https://www.energieagentur.rlp.de/info/die-energieagentur-informiert informieren kann.

Ich danke den Mitgliedern der Energiekommission sowie Stefan Lenz als Klimaschutz-Pate für ihr Engagement.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister