Kolpingball für Groß und Klein

Kolpingball für Groß und Klein Glückwunsch und Dank an Kolpingfamilie Das vergangene Wochenende stand wieder ganz im Zeichen des traditionellen, aber nach den heutigen Wünschen eines begeisterten Publikums ausgerichteten Kolpingballs, der mit Showtanz, Akrobatik und tollen, teils auf der Bühne ständig wechselnden Kostümen der weit mehr als 250 Akteure aufwartete. Aber auch der „Kinder-Kolpingball“ am Tag danach bot ein buntes und abwechslungsreiches Programm, das bei Klein und Groß sehr gut ankam. Hier zeigt sich wieder, dass man durch das gute Zusammenspiel ehrenamtlicher Kräfte vor, hinter und auf der Bühne großen Zuspruch erreichen kann. Denn bei beiden Veranstaltungen platzte die Nieverner Sporthalle fast aus ihren Nähten. Viele auswärtige Gäste waren voll des Lobes über die Sorgfalt bei der Vorbereitung, die Ausstattung der Halle sowie das Programm. Man war sich mit allen Gruppen auf der Bühne einig, im nächsten Jahr wieder dabei sein zu wollen. Das Lob der Gäste gebe ich gern an die Mitglieder der Kolpingfamilie Nievern-Fachbach-Miellen unter ihrer Vorsitzenden Jessica Merz weiter, die mit viel Mühe und Engagement beide Veranstaltungen perfekt organisiert hatten. Dafür kann man gar nicht oft genug Danke sagen! Herzlichst Euer Lutz Zaun Ortsbürgermeister
Traditioneller Besuch des (ehemaligen) Herrenelferrats im Büro des Ortsbürgermeisters
Eine Augenweide: Die „Golden Lions“ des TV Nassau
Am Ziel angekommen und letzter Programmpunkt beim Kolpingball: Die Lahnochen!!!
„Volle Hütte“ und großartige Stimmung beim Kinder-Kolpingball

Haushalt 2026

Haushalt 2026

Ausgewogene gesamtwirtschaftliche Entwicklung
Kommunalaufsicht erteilt Genehmigung

Etwas mehr als 1,5 Millionen € Gesamtvolumen hat der neue und seit letzter Woche von der Kommunalaufsicht der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises auch genehmigte Haushalt der Ortsgemeinde Nievern für das gerade angelaufene Jahr 2026. Im Wesentlichen finanziert aus Steuereinahmen (Gemeindeanteilen an der Einkommens- und der Umsatzsteuer, der Grundsteuer A und B, der Hundesteuer sowie der Gewerbesteuer) fließen weit mehr als 80 Prozent dieser Einnahmen als zum größten Teil umlagebezogene Ausgaben an Verbandsgemeinde, Kreis und Bund wieder zurück, um wiederum deren zentralen Aufgaben zu finanzieren. Die meisten oder besser gesagt fast alle der über 2300 Kommunen in Rheinland-Pfalz sind auf zusätzliche Einnahmen angewiesen, die sich aber fast ausschließlich aus (Schlüssel-) Zuweisungen oder finanziellen Hilfen aus Sonderprogrammen des Landes rekrutieren. Die wiederum sind – in der Regel – und je nach Ausstattung der Gemeinde an Bedingungen geknüpft. So erhält z.B. Nievern, da es der Ortsgemeinde finanziell „noch ganz gut geht“, in diesem Jahr keine Schlüsselzuweisung A, da wir um 50,24 € über der gerne auch als „Armutsgrenze“ vorgegebenen Steuerkraftmesszahl liegen.

So finanzieren wir unseren Haushalt dank größerer Einnahmen aus der Gewerbesteuer und dem Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer aus eigener Kraft und versuchen gleichzeitig durch ein ausgewogenes gesamtwirtschaftliches Verhalten Einnahmen und Ausgaben in einer (v)erträglichen Waage zu halten. Das ist nicht immer einfach, da gerade die Ausgaben meist mit Pflichtaufgaben verbunden sind, denen die Gemeinde sich nicht entziehen kann und die sich oft auch aus gesetzlichen Vorgaben ergeben. Im Haushalt zusammengefasst sind diese Aufgaben unter „Sach- und Dienstleistungen“, die mit einem Betrag von immerhin 326.350,00 € zu Buche schlagen. Hier fallen neben laufenden Personal- und Sachkosten z.B. auch ein neuer Blitzschutz für oder der Einbau eines behindertengerechten Türportals in der Sporthalle bzw. weitere neue Brandschutztüren in der Alten Schule an, die im Zusammenhang mit gesetzlichen Auflagen stehen. Aber auch die Umrüstung der kompletten Straßenbeleuchtung ist vorgesehen, die über das Regionale Zukunftsprogramm des Landes mit gefördert wird.

Nach dem erfolgreichen Ausbau der Bahnhofstraße im letzten Jahr wollen wir in diesem Jahr mit Planungen für die Schul-, Neu- und Kirchstraße beginnen, die aber sicher nicht vor 2027 und den Folgejahren umgesetzt werden können. Daneben steigen wir – wie bereits berichtet – in die Planung zur Sanierung der Sporthalle ein, deren Bau vor 50 Jahren begonnen wurde. In den Außenbereich werden auch Ideen aus dem neuen Dorferneuerungskonzept einfließen.

Überhaupt sind die Unterhaltung der im Eigentum der Ortsgemeinde stehenden Liegenschaften, unsere Gemeindestraßen, der Friedhof u.a.m. die Dinge, die als so genannte Pflichtaufgaben den Spielraum für finanzielle Aktionen vorgeben. Freuen wir uns darüber, dass wir uns mit Maß und Ziel sowie einigem Spendenaufkommen, vor allem aber mit dem großen Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger einige „freiwillige Aufgaben“ zugunsten unserer Dorfgemeinschaft leisten können.

Der Haushalt 2026 deckt zu allem die Rahmenbedingungen ab. Dabei ist besonders erfreulich, dass sich der positive Trend bei der Entwicklung des Eigenkapitals der Ortsgemeinde Nievern nach der derzeitigen Prognose auch in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Diese Entwicklung wirkt sich unmittelbar auf die Liquiditätslage der Ortsgemeinde Nievern aus: Während im Jahr 2023 erstmals Verbindlichkeiten gegenüber der Einheitskasse bestanden, konnten diese im Laufe des Jahres 2024 vollständig aus eigener Kraft abgebaut und in ein wachsendes Guthaben überführt werden. Zwar konnte im Ergebnishaushalt der Haushaltsausgleich nur durch die Bildung eines Sonderpostens im Rahmen des Kommunalen Finanzausgleiches sichergestellt werden. Und auch im Finanzhaushalt wird eine Finanzierungslücke von rd. 34.000 € erwartet, die aber durch die Inanspruchnahme des vorhandenen Guthabens bei der Einheitskasse gedeckt werden soll. Ab dem Jahr 2027 zeichnet sich jedoch nach aktueller Einschätzung eine weitere Stabilisierung der Haushaltslage ab. Die Einnahmeseite wird voraussichtlich durch ein erneut wachsendes Guthaben bei der Einheitskasse sowie einen ausgeglichenen Ergebnishaushalt gestärkt. Mittelfristig ist daher von einer kontinuierlichen Verbesserung der finanziellen Leistungsfähigkeit der Ortsgemeinde auszugehen, sofern sich die positive Entwicklung der Gewerbesteuereinnahmen fortsetzt und keine wesentlichen externen Belastungen eintreten.

Alles in allem: Gute Aussichten für Nievern – auch in finanzieller Art!

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Schließung der Sporthalle

Schließung der Sporthalle

Wegen der Auf- und Abbauarbeiten sowie der Durchführung der beiden Karnevalsveranstaltungen der Kolpingfamilie Nievern-Fachbach-Miellen steht die Sporthalle

von Mittwoch, dem 4. Februar 2026 (ab 18.00 Uhr)bis

einschließlich Montag, den 9.Februar 2026 (18.00 Uhr)

für den Sportbetrieb nicht zur Verfügung. 

Ich bitte die betroffenen Vereine, ihre Übungsleiter entsprechend zu informieren.

Vielen Dank für das Verständnis.

 

Lutz Zaun

Ortsbürgermeister

Kinderkleidung u. Spielzeug Basar Feb 26

🧸 Kinderbasar in Nievern am 28.02.

am Samstag, den 28. Februar 2026, findet wieder der Kinderkleidung & Spielzeug Basar in der Sporthalle Nievern statt! 🎉

📍 Wo: Sporthalle Nievern (Schulstr. 13)
⏰ Wann: 10:30 – 12:00 Uhr
🤰 Schwangere: Einlass schon ab 10:00 Uhr (+1 Begleitperson)

Es gibt auch wieder ein großes Kuchenbuffet 🍰☕. Der Erlös kommt einem Projekt in der Ortsgemeinde zugute.
Wer noch verkaufen möchte:
• Tischgebühr: 7€
• Kleiderstange: 3€
📧 Anmeldung ab sofort: kinderbasar.nievern@web.de
Kommt gerne vorbei! 👋

Termine im Monat Februar 2026 (lt. aktueller Jahresplanung)

Termine im Monat Februar 2026 (lt. aktueller Jahresplanung)

Di., 03.02.2026

„Heckebock-Frühstück“, Bürgerhaus

Sa., 07.02.2026

Kolping-Karnevalsveranstaltung, Sporthalle

So., 08.02.2026

Kolping-Kinderkarneval, Sporthalle

Mi.,11.02.2026

Senioren feiern Fastnacht, Pfarrheim

Do., 12.02.2026

Trauergruppen-Treff Luctus-Coetus, Bürgerhaus

Sa., 14.02.2026

Fastnachtswanderung des Heimat- und Verkehrsvereins

So.,15.02.2026

Fastnachts-Gottesdienst, Pfarrkirche, anschl. Närrischer Treff im Pfarrheim

Do., 26.02.2026

Heringsessen, Kolpingfamilie Nievern – Fachbach – Miellen, Pfarrheim

Sa., 28.02.2026

Kinder-Kleider-und Sachenbasar, Sporthalle

 

Hinweis: 

Die Termine erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. 

Achten Sie bitte auf die Veröffentlichungen bzw. Terminankündigungen der Vereine und Organisationen 

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Interessantes aus der Gemeindestatistik im Jubiläumsjahr

Interessantes aus der Gemeindestatistik im Jubiläumsjahr
Weibliche und männliche „Heckeböck“ (fast) gleichauf

Zum Stichtag 31.12.2025 lebten in Nievern insgesamt 1041 Personen und damit neun Personen weniger als ein Jahr zuvor.

Davon waren 1018 (minus 9) Personen mit alleiniger Hauptwohnung und 23 (+/- 0) mit Nebenwohnung gemeldet. Von den mit Hauptwohnsitz gemeldeten Personen sind 508 (49,9) weiblich und 510 (50,1%) männlich. 72 (plus 3) bzw. 7,1 Prozent haben eine ausländische Staatsangehörigkeit. 204 (20 %)sind unter 20 Jahre alt.

In diesem Jahr können 15 Kinder der Gemeinde und damit 4 Kinder mehr als im vergangenen Jahr eingeschult werden. Zwei Drittel (10) der kommenden I-Dötzchen sind Mädchen.

427 (minus 17) bzw. 42,2 % der Einwohner sind römisch-katholisch, 220 (minus 6) oder 21,6 % evangelisch. 346 (plus 14) bzw. 34,0 % sind konfessionslos bzw. haben angegeben, keiner Religionsgemeinschaft anzugehören.

364 (plus 6) und damit 35,7 % der Einwohner sind ledig, 505 (minus 20) oder 49,6 % verheiratet, 72 (plus 6) oder 6,5 % verwitwet und 58 (minus 1) oder 5,7 % geschieden.

Eindeutig eine männliche Dominanz gibt es diesmal bei den im Jubiläumsjahr insgesamt sechs neugeborenen „Heckeböckchen“. Fünf Jungen und ein Mädchen werden wir gemeinsam mit den vielleicht bis dahin zugezogenen und ebenfalls im letzten Jahr geborenen Kindern an Kirmessamstag (18. April 2026) offiziell in unsere Dorfgemeinschaft aufnehmen.

Die Angaben zur Gemeindestatistik entstammen dem zentralen Integrationssystem EWOISneu und basieren auf dem vom Meldeamt der Verbandsgemeinde gepflegten Datenbestand.

Noch ein Hinweis: Den Geburten des letzten Jahres stehen insgesamt 11 Sterbefälle gegenüber. Da Ende 2025 neun Personen weniger in Nievern lebten als ein Jahr zuvor, waren nach dem vorläufigen Ergebnis des sogenannten Wanderungssaldos vier Personen mehr aus Nievern weg- als zugezogen.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister