Verabschiedung eines Ratsmitgliedes

Verabschiedung eines Ratsmitgliedes

In der letzten Ratssitzung wurde Ratsmitglied Horst Schaust (SPD-Fraktion) verabschiedet, der durch seinen Umzug Anfang Juni nach Bad Ems aus dem Ortsgemeinderat Nievern ausscheidet. Neben dem Rat war Herr Schaust auch ordentliches Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss sowie als stv. Mitglied im Hauptausschuss tätig. Als Mitinitiator des monatlichen „Heckebock-Frühstücks“ im Bürgerhaus, dass sich über die Gemeindegrenzen großer Beliebtheit erfreut, bleibt er nicht nur dort, sondern auch in verschiedenen anderen Vereinsfunktionen der Nieverner Dorfgemeinschaft erhalten.

Im Namen der Ortsgemeinde und aller Ratskolleginnen und –kollegen danke ich Horst Schaust für sein Engagement und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Bildnachweis: Ortsgemeinde Nievern/Jens Kewitz

Regionales Förderprogramm – Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED

Regionales Förderprogramm – Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED

Im Rahmen der Antragstellung auf Gewährung einer Zuwendung nach dem Landesgesetz zur Ausführung des Regionalen Zukunftsprogramms und zur Änderung des Mittelstandsförderungsgesetzes hatte sich der Ortsgemeinderat u.a. dafür entschieden, einen Teil der Mittel aus dem Förderprogramm für die weitere Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED zu verwenden. Damit soll ein wesentlicher Beitrag zur Reduzierung der für die Straßenbeleuchtung jährlich aufzuwendenden Stromkosten geleistet werden.

Der Ortsgemeinderat hatte von den aus dem Förderprogramm insgesamt zur Verfügung stehenden Summe in Höhe von 68.000 € neben weiteren Maßnahmen u.a. den Betrag von 25.000 € zur Umrüstung der Straßenbeleuchtung vorgesehen.

In seiner Sitzung am 16. März 2026 hatte der Gemeinderat die Entscheidung getroffen, die SYNA zur Vorlage eines Angebotes für alle noch nicht auf LED-umgestellte Straßenlampen aufzufordern.

Das jetzt von der SYNA/SüwaG vorgelegte Angebot beläuft sich auf 34.708,00 € und übersteigt die aus den Fördermitteln zur Verfügung stehende Summe um rund 10.000,00 €. Da eine Erhöhung der festgelegten Fördermittel nicht möglich ist und entsprechende Haushaltsmittel zur Finanzierung der Mehrkosten nicht zur Verfügung stehen, wurde vorgeschlagen, die Zahl der umzustellenden Straßenlampen entsprechend zu reduzieren und deren Umstellung auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen.

Nach Auffassung des Rates empfiehlt sich, die Umstellung in der Schul-, Kirch- und Neustraße zunächst zurückzustellen, da für diese Straßen ein/e Sanierung/Ausbau in den kommenden Jahren vorgesehen ist, in die dann auch die Umrüstung der Straßenbeleuchtung eingebunden werden kann.

Gemäß dieser Vorgabe legte die SYNA/SüwaG ein entsprechend reduziertes Angebot vom 07.05.2026 in Höhe von 23.327,97 € vor, dem der Ortsgemeinderat seine Zustimmung und gleichzeitig den Auftrag zur Umsetzung der Maßnahme erteilt hat. So werden in diesem Jahr die Straßenlampen im Unterdorf in der Bahnhofstraße, der Jahnstraße sowie im Oberdorf in der Hoch- und der Bergstraße mit neuen LED-Leuchtmodulen ausgestattet.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

 

Förderung und Einrichtung einer neuen OrtsApp

Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ)
Förderung und Einrichtung einer neuen OrtsApp

In der letzten Ratssitzung wurde über ein Angebot zur Einrichtung einer neuen OrtsApp informiert, das in der Ortsbürgermeisterdienstbesprechung vorgestellt worden war. Das Angebot beinhaltet die Möglichkeit, über ein landesweites Förderprogramm die einmaligen Setup-Kosten sowie den Unterhaltungsaufwand für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren zu sichern.

Die Orts.App basiert auf einem starken Netzwerk. Artikel und Termine lassen sich mühelos teilen, Bürger erleben eine einheitliche Kommunikation, die die Verbundenheit nicht nur in der eigenen Gemeinde sondern in der Region sichtbar macht. Alle Informationen laufen auf einer Plattform. Ob Vereinsnachrichten, Termingestaltungen oder z.B. eine digitale Pinnwand, über die Bürger*innen Angebote oder Bedarfe anmelden können, die einheitliche und leichte Handhabung ist ein großer Vorteil dieser OrtsApp. Die Vereine teilen auf kurzem Weg ihre Termin (oder auch kurzfristige Änderungen mit, die Feuerwehr gibt Tipps fürs Verhalten im Brandfall oder die VG-Werke

Die Ortsgemeinde hatte im Nachgang zur Vorstellung des Programmes mit Stephan Witt einen fachlich versierten Nieverner Bürger gefunden, der ehrenamtlich die App auf Herz und Nieren geprüft hat und seine Eindrücke in der Ratssitzung erläuterte.

Mit einem Fragenkatalog gegenüber dem Anbieter sowie Interviews mit bestehenden Nutzern konnte er sich ein umfangreiches Bild machen. Im Ergebnis beurteilt er die App positiv. Insbesondere hinsichtlich der technischen Voraussetzungen, den finanziellen Aspekten und der Einhaltung der für die Anwendung wichtigen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zieht er eine positive Bilanz. Nach seinem Eindruck ist hier eine Einfachheit gegeben, die dafür sorgt, dass die App auch von Laien leicht zu handhaben ist.

Nach eingehender Diskussion, verbunden mit dem ausdrücklichen Dank an Stefan Witt für seine fachliche Expertise, beschloss der Rat, die neue OrtsApp unter der Voraussetzung der entsprechenden Förderung durch das Land einzuführen. Die Verbandsgemeindeverwaltung erhält den Auftrag, die Fördermittel zu beantragen.

Da weitere Ortsgemeinden der VG Bad Ems-Nassau Interesse an der Einrichtung der neuen OrtsApp bekundet haben, erklärte sich Stefan Witt auf Nachfrage des Vorsitzenden bereit, seine Prüfergebnisse evtl. in der nächsten Dienstbesprechung der Ortsbürgermeister zu präsentieren. Die VG-Verwaltung wird entsprechend informiert.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

 

Vertretung des Ortsbürgermeisters – Mai 2026

Vertretung des Ortsbürgermeisters

Von Mittwoch, dem 13. Mai 2026 bis einschl. Sonntag, dem 17. Mai 2026 werde ich vom Ersten Beigeordneten Peter Nörtershäuser vertreten.

Herr Nörtershäuser ist unter der Rufnummer der Ortsgemeinde 13271 (auch Anrufbeantworter) zu erreichen.

Lutz Zaun

Ortsbürgermeister

100 Jahre Kirchenchor Cäcilia Nievern

100 Jahre Kirchenchor Cäcilia Nievern

Glückwünsche zum Jubiläum

Am Sonntag, dem 17. Mai 2026 blickt unser Kirchenchor Cäcilia Nievern mit einem besonderen musikalischen Highlight auf seine 100jährige und sicherlich wechselhafte Geschichte zurück. Dabei ist die Aufführung der Schubertmesse um 9.30 Uhr in unserer Pfarrkirche St. Katharina sicher ein Beispiel dafür wie der Chor sich in seiner Entwicklung bis heute immer wieder Herausforderungen gestellt hat und nicht nur den musikalischen. Am 31. Oktober 1926 unter Pfarrer Josef Link gegründet waren es neben den Geistlichen vor allem die musikalischen Leiter, die bis Mitte der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts den Chor in seiner Blütezeit begleiteten. Nach einer „Durststrecke“ von 5 Jahren war es Pfarrer Bernhard Brandt, der 1971 gemeinsam mit dem neuen Chorleiter Helmut Bahr sowie der Vorsitzenden Marianne van Ackern einen Neubeginn setzte, der bis heute andauert. Auftritte bei der Kolping- oder Seniorenfastnacht, eigene Veranstaltungen, viele ein- wie mehrtägige Ausflüge oder interne Feiern prägten über Jahre neben dem gesanglichen auch das gesellschaftliche Miteinander im Chor, der sich immer als Teil der Nieverner Vereinsfamilie ausgezeichnet hat, z.B. durch die gesangliche Unterstützung von Jubiläumsveranstaltungen anderer Ortsvereine oder beim jährlichen Adventssingen (Foto). Das begeisternde Kirchenkonzert zum 90jährigen Jubiläum vor 10 Jahren, das „Ohrwürmer-Konzert“ im Jahr 2024 oder das „Chor-Cafe“ im Rahmen der 750 Jahrfeier unserer Ortsgemeinde im letzten Jahr unter der Chorleiterin Iryna Kotykova sind - trotz sicher mancher personeller Anspannung - Beispiele für die Lebendigkeit, die der Kirchenchor immer wieder zeigt. Umso schöner ist es, dass es gelungen ist, andere Sängerinnen und Sänger zu begeistern und sie aus Anlass des 100jährigen Jubiläums für die anspruchsvolle Aufführung der Schubert Messe in unserer Kirche und einige vielleicht auch darüber hinaus zu gewinnen.

Ich wünsche unserem Kirchenchor für den bevorstehenden Festtag, aber auch für die Zukunft ein gutes Gelingen, allen Sängerinnen und Sängern viel Spaß und „Toi-Toi-Toi“ sowie den Gästen ein besonderes Konzerterlebnis.

Herzlichst

Ihr/euer

Lutz Zaun

Ortsbürgermeister

Bildnachweis: Foto Jürgen Jachtenfuchs

SWR1- Heimspiel in Schwegenheim

100. SWR1- Heimspiel in Schwegenheim
Erinnerungen an Nieverner Karibikstrand 2002

Am vergangenen Sonntag fand im südpfälzischen Schwegenheim zum 100. Mal die Sendung SWR1-Heimspiel statt und der Sender sowie der Ortsbürgermeister Andreas Weber hatten Vertreter aller bisherigen 99 Heimspielgemeinden zu diesem besonderen Jubiläum eingeladen. Im Anschluss an einen privaten Termin konnte ich der Einladung Folge leisten und erleben wie mehrere hundert Schwegenheimer ihre vom Sender gestellten Aufgaben mit Bravour erfüllten und zum Schluss natürlich auch ihr „Heimspiel-Ortsschild“ in Empfang nehmen durften.

Die beiden SWR-Reporter Hans Lohmann und Frank Jenschar nahmen zwischendurch natürlich auch die Vertreter der anwesenden Ortsgemeinden ins Visier, um zu erfahren, wie es denn „damals“ bei ihnen war. Und so konnte ich natürlich berichten, dass Feuerwehrkamerad Thomas Lurz beim Aufräumen vom gerade abgeschlossenen 115.jährigen Feuerfest 2002 ganz aufgeregt darüber informierte, dass er „beim SWR das Heimspiel gewonnen“ hatte. Und das sollte schon am folgenden Samstag, dem 20.07.2002 stattfinden. Viele können sich sicher noch an die an uns gestellte Aufgabe erinnern, eine „karibische Atmosphäre am Nieverner Strand“ herzustellen. Es war unter dem damaligen Ortsbürgermeister Franz Lehmler gemeinsam mit vielen Helferinnen und Helfern aus den Vereinen eine Mammutaufgabe, sie innerhalb weniger Tage zu erfüllen. 30 Tonnen Sand wurden verstreut, Strandbuden aufgebaut, Limbo getanzt, Familie Diel kam mit ihren echten Papageien, in der Strandbar flossen die Cocktails in Strömen, Boote säumten das Ufer, Badenixen aalten sich in der Sonne….und auch wir waren stolz auf unser Heimspiel-Schild, das heute noch an der Stelle des ehemaligen Karibikstrandes aufgestellt ist.

Unser Heimatfotograf Jürgen Jachtenfuchs hat einige „SWR1-Heimspiel-Szenen“ von damals als Collage zusammengestellt, die ich dem Ortsbürgermeister von Schwegenheim als kleine Erinnerung überreichen durfte.

Eine Überraschung hatte ich auch für Anke Müller dabei, die 2002 als junge SWR1-Reporterin mit einem kleinen Übertragungswagen und wenig Technik uns in Nievern als 4. Heimspielgemeinde betreute und noch heute als Redakteurin zum Team gehört.

Ein herzlicher Glückwunsch geht an die 100. SWR1-Heimspielgemeinde Schwegenheim – man hatte dort genau so viel Spaß wie wir damals!

Ihr/euer

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Bildnachweise: Foto Jürgen Jachtenfuchs (2), Lutz Zaun (2)