Schließung der Sporthalle in den Sommerferien 2026

Schließung der Sporthalle in den Sommerferien

Auch wenn es noch etwas Zeit bis zu den Sommerferien ist:

Die Sporthalle bleibt mit deren Beginn ab

Montag, dem 29. Juni 2026 bis einschließlich Sonntag, den 19. Juli 2026

und damit wieder für drei Wochen geschlossen.

Damit kommt die Ortsgemeinde dem Wunsch von Sportgruppen nach, die sowohl in Nievern als auch in Fachbach trainieren und um eine Anpassung der Hallennutzungszeiten in beiden Gemeinden gebeten haben.

Lutz Zaun

Ortsbürgermeister

Sanierung der Sport- und Mehrzweckhalle

Sanierung der Sport- und Mehrzweckhalle
Planungsauftrag vergeben

Im Februar 1976 und damit vor genau 50 Jahren erfolgte der Spatenstich für den Bau der damals ausschließlich in Eigenleistung erstellten Sporthalle unserer Gemeinde, die Mitte der 1980er Jahre und nochmals 2011 um wichtige Bestandteile erweitert wurde, um die Halle über den rein sportlichen Aspekt hinaus auch für größere Veranstaltungen zu nutzen.

Viele Gruppen des TV 1874 Nievern sowie des SV Hertha 1910 Nievern – und hier besonders die Tischtennis-Abteilung – sorgen auch heute dafür, dass die Halle während der Woche ausgelastet ist und – trotz ihres Alters – den fast allen Ansprüchen der Sportlerinnen und Sportler noch gerecht wird. Dennoch hat sich der Ortsgemeinderat zum Ziel gesetzt, die Halle bedarfsorientiert und soweit erforderlich zeitgemäß zu sanieren. Dies bedeutet auch, dass bei der Entwicklung eines Sanierungskonzepts zum einen die Kosten-Nutzen-Relation gewahrt werden sollte. Zum anderen aber auch die Voraussetzungen zu schaffen sind, die Pläne der Maßnahme nach den Förderrichtlinien einer erwarteten Landesförderung zu erstellen
.

Dies alles war Gegenstand eines jetzt vorgelegten Angebotes, das die Erstellung eines Sanierungskonzeptes für die Sporthalle einschließlich der entsprechenden Nebenräume zum Ziel hat. So betrifft die Untersuchung u.a. die Erneuerung der Dachfläche, den Sporthallenboden sowie die Umkleide- und Sanitärbereiche. Weiterhin sollen vorhandene Schäden festgestellt, bewertet und kostenmäßig erfasst werden. Zur Gesamtbetrachtung der Halle und deren Nutzung werden auch eventuelle Maßnahmen aus den Bereichen des Brandschutzes, der Barrierefreiheit und dem baulichen Wärmeschutz untersucht. Neben der Grundlagenermittlung, Einarbeitung und Ortsbegehung sind u.a. folgende Planungsleistungen Inhalte der Auftragsvergabe:

1. Erstellen eines Maßnahmenkataloges

2. Darstellung der Konzeptplanung in den Planunterlagen

3. Erstellung Grundrisse im M1:100 für den Umkleide- und Sanitärbereich

4. Erstellen des Kostenrahmens gemäß DIN 276

Außerdem beinhaltet die Kostenschätzung eine Aufstellung nach Gewerken und den entsprechenden Positionen.

Grundlage für die Erstellung des Sanierungskonzeptes sind digitale Planunterlagen (Grundrisse, Schnitte, Ansichten), die nach den guten Erfahrungen mit dem Bürgerhaus an die Firma 1000Hands aus Berlin beauftragt und zwischenzeitlich bereits geliefert wurden.

Die Ausgliederung der Vermessungsleistungen war Voraussetzung für die Vergabe des Planungsauftrags an das Büro Becker&Elbert, Koblenz, um diesen möglichst zeitnah und rechtzeitig für die Vorlage der Antragsunterlagen auf Landeszuweisung aus Mitteln des Investitionsstocks 2027 zu erstellen.

Das bis Ende August vorzulegende Sanierungskonzept wird auch Empfehlungen zur Beauftragung weitere Fachingenieure enthalten, die für die Umsetzung der Maßnahme von grundsätzlicher Bedeutung sind.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Die Sanierung der zwischen 1976 und 1978 erstellten Sporthalle Nievern ist für das kommende Jahr geplant.

Termine im Monat Juni 2026

Termine im Monat Juni 2026 (lt. aktueller Jahresplanung)

Mi., 10.06.2026

Senioren-Treff im Pfarrheim

Do., 18.06.2026

Trauergruppen-Treff Luctus-Coetus, Bürgerhaus

Sa., 27.06.2026

Generalreinigung der Sporthalle, Sporttreibende Ortsvereine

Sa., 27.06.2026

Pannenfest“ des HVN, Freizeitwiese

Ab Mo., 29.06.2026

Kinderfreizeit der Kolpingfamilie Nievern-Fachbach-Miellen

Hinweis:

Die Termine erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit.

Achten Sie bitte auf die Veröffentlichungen bzw. Terminankündigungen der Vereine und Organisationen

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Neue Pflanzkübel – Dank an Heimat- und Verkehrsverein

Neue Pflanzkübel
Dank an Heimat- und Verkehrsverein

Der Heimat- und Verkehrsverein Nievern eV hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1985 u.a. auch zur Aufgabe gestellt, die Ortsgemeinde jährlich – meist im Frühjahr – durch eine besondere Blumenschmuck-Aktion zu verschönern. Waren es in der Vergangenheit oft Arrangements an verschiedenen Stellen, hat man in diesem Jahr den zentralen Bereich um die Alte Schule und der Mehrzweckhalle mit neuen Pflanzkübeln ausgestattet, die sich in der Gestaltung optisch der Stele anpassen, die die Ortsvereine im letzten Jahr der Gemeinde als Erinnerung an das 750jährige Jubiläum geschenkt hatten.

Auch das Umfeld der Kirche St. Katharina wurde mit neuen Blumen ausgestattet.

Im Namen der Ortsgemeinde darf ich den Vorstandsmitgliedern des Vereins für die Umsetzung der Maßnahme ganz herzlich danken.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

 

Bildnachweise: Ortsgemeinde Nievern/Lutz Zaun

Ökologische Entwicklung der Lahnanlagen

Ökologische Entwicklung der Lahnanlagen

Mähplan Lahnanlage

In der vorletzten Ratssitzung setzte sich der Gemeinderat mit der zukünftigen Gestaltung und dem nicht unerheblichen Pflegeaufwand der Lahnanlagen auseinander. Über den mit der Wasserschifffahrtsverwaltung und damit dem Bund bestehenden Pachtvertrag ist ausschließlich die Ortsgemeinde dafür zuständig.

Erster Beigeordneter Peter Nörtershäuser hatte sich mit den in diesem Zusammenhang auftretenden Problemstellungen befasst und erläuterte den Ratsmitgliedern einen auch in Abstimmung mit den anderen zu beteiligenden öffentlichen Stellen festgelegten Mähplan, der durch den Gemeindemitarbeiter auch schon umgesetzt wurde.

Die öffentliche Grünlandfläche der Lahnanlage (vom Denkmal bis zum Badeplatz) in einer Gesamtgröße von ca. 4500 - 5000 m2 wurde im vergangenen Jahr einmalig gemäht. Durch diese einmalige Mahd entwickelte sich ein stark überständiger Aufwuchs, der von Teilen der Bevölkerung als ungepflegt wahrgenommen wurde. Gleichzeitig unterliegt die Fläche aufgrund ihrer Lage am Gewässer besonderen Anforderungen an den Arten und Gewässerschutz.

Es besteht somit ein Zielkonflikt zwischen:

  • ökologisch sinnvoller extensiver Pflege und
  • dem berechtigten Anspruch der Öffentlichkeit auf ein gepflegtes Erscheinungsbild.

 

Um diesen Konflikt zumindest in Teilen zu lösen, sollte Ziel die Einführung eines pflege- und akzeptanzorientierten Mähplans für die genannte Fläche sein. Dieser Plan soll

  • ein geordnetes und gepflegtes Landschaftsbild sicherstellen,
  • die Überständigkeit des Aufwuchses vermeiden,
  • den Schutz von Arten und Gewässern gewährleisten und
  • die Akzeptanz in der Bevölkerung nachhaltig verbessern.

 

Als Grundzüge des geplanten Mähplans wurde vorgegeben:

  • Mähtermine der überständigen Kernfläche ca. 01.06 und 15.09
  • Mulchtermine der Laufflächen nach Bedarf
  • Schonende, abschnittsweise Pflege des Gewässerrandstreifens (ca. 2m Breite)
  • Regelmäßiges Abräumen des Mahdguts in der Kernfläche
  • Sauber gemulchte Wege und Randbereiche als sichtbares Pflegesignal

 

Vorteile des gestaffelten Mähplans:

  1. a) Ökologische Vorteile
  • Erhalt von Blühpflanzen und Lebensräumen für Insekten, Amphibien und Kleintiere
  • Rückzugsräume bleiben über das Jahr hinweg erhalten
  • Schutz des angrenzenden Gewässers durch bewachsene Randstreifen
    (Reduktion von Nährstoffeinträgen, Erosionsschutz)
  • Förderung einer artenreicheren und stabileren Grünlandvegetation

 

  1. b) Pflege- und Flächenvorteile
  • Vermeidung von stark überständigem und verfilztem Aufwuchs
  • Gleichmäßigeres Erscheinungsbild der Fläche
  • Flexiblere Pflege unter Berücksichtigung von Witterung und Aufwuchs

 

  1. c) Vorteile für Akzeptanz und Öffentlichkeitswirkung
  • Kurz gemähte Teilflächen signalisieren regelmäßige Pflege
  • Stehen gelassene Bereiche sind als Schutzflächen erklärbar
  • Reduzierung von Beschwerden aus der Bevölkerung
  • Positives Bild der Gemeinde im Umgang mit Natur und Landschaft

 

Der Vorsitzende dankte Peter Nörtershäuser für die Vorstellung des Mähplans, der auch die breite Zustimmung der Ratsmitglieder fand und als Chance für die ökologische Entwicklung bei gleichzeitiger Reduzierung des notwendigen Pflegeaufwands der Lahnanlagen gesehen wird.

Nutzung als Freizeitbereich

Ebenso soll dem berechtigten Freizeitbedürfnis der Nieverner Bevölkerung, aber auch auswärtigen Gästen Rechnung getragen werden und der für diese Zwecke zur Verfügung stehende Bereich mit natürlichen Mitteln begrenzt werden. Dazu wird die Fläche am ehemaligen Badeplatz, die bis zum Kinderspielplatz schon zum ausgewiesenen „Naturschutzgebiet Nieverner Wehr“ gehört, regelmäßig gemäht und kann moderat für Freizeitzwecke im gebotenen Rahmen genutzt werden. Dies bedeutet, dass auch wegen dem unmittelbar angrenzenden Wohngebiet die Gefahrenabwehrverordnung der VG Bad Ems-Nassau zu beachten ist, Lärm und sonstige Störungen zu vermeiden sind, Grillen verboten ist und das Gelände nach der Nutzung unter Mitnahme des eigenen Mülls zu verlassen ist. Der Aufenthalt und damit auch der Zugang zur Lahn geschehen zudem auf eigene Gefahr.

Die Ortsgemeinde hofft, mit dieser Maßnahme möglichst vielen Interessen gerecht werden zu können und ist dabei aber auf die Unterstützung sowie das Verständnis zumindest der meisten Nutzer angewiesen.

Dafür danke ich ganz herzlich.

 

Lutz Zaun

Ortsbürgermeister 

Aktion „Nievern summt und brummt“

Aktion „Nievern summt und brummt“ –
Dankeschön an ehrenamtliche Helfer*innen

Auch wenn es erst eine Zwischenstation auf dem Weg ist, herauszufinden, wie bienenfreundlich Nievern tatsächlich ist, konnten mit Unterstützung der Helfergruppe „Heckebock-First“ in einigen Bereichen unseres Dorfes rund 20 bisher un- oder andersweitig genutzte Pflanzbeete auf privater und öffentliche Fläche angelegt und mit heimischen Blütensamen ausgestattet werden. Mit dem von Ratsmitglied Jochen Hirsch initiierten und vom Klimabeauftragten der Ortsgemeinde Stefan Lenz unterstützten Projekt sollen neue und wertvolle Lebensräume für Bienen und andere Bestäuber geschaffen, das Bewusstsein für deren Bedeutung gestärkt und durch die Pflanzung bienenfreundlicher Blumenarten die Biodiversität unserer unmittelbaren Umgebung erhöht werden. Beide Ratsmitglieder freuten sich über die Resonanz und das ehrenamtliche Engagement der Familien, die sich bereit erklärt haben, für diese Aktion die notwendige Patenschaft zu übernehmen und deren Erfolg durch regelmäßige Pflege und Beobachtung der pflanzlichen Entwicklung der ausgewählten Flächen zu sichern.

Der als „Tag des Ehrenamtes“ in diesem Jahr von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ausgerufene Verfassungstag war Gelegenheit, den an der Aktion beteiligten Familien und Pflegepaten einmal zu danken und sie über die „Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt“ als ein Beispiel des vielfältigen ehrenamtlichen Engagements in unserer Gemeinde zu Bratwurst und Getränken einzuladen.

Auch im Namen der Ortsgemeinde danke ich den beiden Ratsmitgliedern sowie allen beteiligten Helferinnen und Helfern für die Verwirklichung dieser ökologisch wichtigen Idee.

Auch die Idee unseres Bundespräsidenten, den Verfassungstag als Tag für die insgesamt rund 27 Millionen ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern auszurufen, sollte angesichts so mancher gesellschaftlicher Entwicklung ein dauerhafter bzw. jährlich zu wiederholender Erinnerungstag werden, um das besondere Engagement dieses Teils unserer Bevölkerung im Fokus zu halten.

Ihr/euer

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister