Kirmeszeitung 2023 als Download

Hallo,

die Kirmes 2023 neigt sich dem Ende zu (heute letzter Tag) und im Vorfeld wurde eine tolle Kirmeszeitung an alle Haushalte verteilt.

Damit man auch in der später Zeit noch mal in Erinnerungen schwellen kann, hängen wir hier das liebevoll gestalltete Magazin als PDF Download noch mal an.

Viel Spaß beim lesen.

Gruß Matt

Kinderkleidung und Spielzeug Basar

Am Samstag den 06. Mai wird in der Sporthalle Nievern ein Kinderkleidung und Spielzeug BASAR ausgerichtet.

Anmeldung kann ab dem 02.04.2023 über kinderbasar.nievern@web.de erfolgen.

Für das Leibliche Wohl wird auch gesorgt. 

Aus dem Erlös werden Spielgeräte für den Nieverner Kinderspielplatz finanziert!

Fundsache – Zwei Brillen gefunden

Fundsachen – Zwei Brillen gefunden

In der vergangenen Woche wurde im Bereich der Brückenstraße in einer Hofeinfahrt sowie am Spielplatz an der Lahn jeweils eine Brille gefunden und bei der Gemeindeverwaltung abgegeben. 

Die Brillen können während der Sprechzeiten oder nach vorheriger telefonischer Vereinbarung auch an einem anderen Termin bei der Gemeindeverwaltung abgeholt werden. 

Sollte sich innerhalb von zwei Wochen niemand gemeldet haben, werden die Fundgegenstände dem Fundbüro im Rathaus der Verbandsgemeindeverwaltung in Bad Ems (Bleichstraße 1 – Tel.: 793 434) übergeben.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Gehölzfreistellung Nieverner Wehr

Gehölzfreistellung im Naturschutzgebiet „Nieverner Wehr“
Eingriff in die Natur beschäftigte auch Nieverner Gemeinderat

Mitte des Jahres hatte das für die Durchführung der Maßnahme zuständige Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg die Ortsgemeinde darüber informiert, dass im Auftrag der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes u.a. der Ersatzneubau der Wehranlage Hollerich bei Nassau als Unterhaltungsmaßnahme in Auftrag gegeben werden soll. Als vorbereitende Maßnahme ist es erforderlich, Kompensationsmaßnahmen für die auf der Roten Liste stehende Würfelnatter zu schaffen. Dafür soll das Bestandshabitat der Würfelnatter im Sturzbett des Streichwehrs Nievern aufgewertet werden.

Der zuständige Sachbereichsleiter Dipl.-Ing. Nikolai Goll sowie Frau Röcker, Landschaftsarchitektin und Expertin für Naturschutzbelange stellten in der letzten Ratssitzung die Maßnahme im Detail vor und stellten sich im Anschluss auch den durchaus kritischen Fragen der Ratsmitglieder.

So sollen voraussichtlich ab Anfang November die im  Naturschutzgebiet vorhandenen Inseln (A, B, C, D und E) unterhalb des Streichwehrs von Weidenbüschen und Neophyten inkl. Wurzeln mit einem Bagger komplett freigestellt werden, um dort die artspezifischen Lebensraumbedingungen für die Würfelnatter zu verbessern. Das entnommene Gehölz wird vor Ort ordnungsgemäß geschreddert und anschließend einem Entsorgungsbetrieb zugeführt. Die Würfelnatter befindet sich während der Durchführung der Maßnahmen in ihrem Winterquartier, weshalb nicht mit Beeinträchtigungen der Population zu rechnen ist.

Im Vorfeld dieser geplanten und aus Gründen des Artenschutzes in Fachkreisen sicher sinnvollen Aktion hatte ich darum gebeten, dem Rat und damit der Öffentlichkeit die Vorgehensweise und die Notwendigkeit der Maßnahme zu erläutern. Es ist – und das ergaben auch die Fragen an die beiden Experten sowie die Redebeiträge aus der Mitte des Gemeinderates –  nun einmal nicht jedem zu vermitteln, dass ein Naturschutzgebiet, in dem neben der Würfelnatter u.a. auch z.B. der Eisvogel, die Wasseramsel  und sonstige seltene Vogel- und Tierarten sich niedergelassen haben, jahrelang unberührt bleibt, jetzt aber erneut für eine einzige – sicher auch wichtige Tierart –  der Lebensraum anderer Arten zumindest beeinträchtigt werde.

 Herr Goll und Frau Röcker zeigten Verständnis für das kritische Hinterfragen der Maßnahme, versuchten aber auch für deren Umsetzung zu werben, um den Bestand der Würfelnatter auf Dauer im Naturschutzgebiet „Nieverner Wehr“ sicher zu stellen, was durch die notwendigen Veränderungen im Bereich der Wehranlage „Hollerich“ dort im bisherigen Bestand nicht mehr möglich ist. Zum Abschluss sicherten sie auch zu, dass die Öffentlichkeit durch eine eigene Presseerklärung des Wasserstraßen Neubauamtes rechtzeitig vor Beginn der Maßnahme und deren Notwendigkeit noch informiert werde.

 

Lutz Zaun

Ortsbürgermeister

 

 

Bildnachweis: Ortsgemeinde Nievern

40 Jahre Foto Jürgen Jachtenfuchs

„40 Jahre Foto Jürgen Jachtenfuchs“ Kurzweiliges Programm im „Fuchsbauhof“ Den runden Geburtstag seines fotografischen Wirkens feierte der Nieverner Heimatfotograf Jürgen Jachtenfuchs mit vielen Gästen und einem unterhaltsamen Programm in seinem „Fuchsbauhof“ in der Nieverner Mittelstraße. Bei herrlichem Wetter und kühlen Getränken präsentierte er auf einer Großleinwand verschiedene fotografische Momentaufnahmen. Ob beim Personenraten mit „Dalli-Klick“, einer zusammenfassenden Dokumentation seines Wirkens aus den letzten 40 Jahren oder mit der eigens für diese Jubiläumsfeier zusammengestellten Präsentation „Menschen in Nievern“: die Besucher konnten sich anhand von über 650 Fotos einen Eindruck über das Leben und Wirken der Menschen in der Gemeinde und deren dörflichen Alltag verschaffen. Mit Gebhard Linscheid aus Winden, Heinz Ott aus Frücht und Franz Lehmler aus Nievern, gaben auch aktive und ehemalige Ortsbürgermeister aus Gemeinden einen kleinen Überblick, was die Aktivitäten von Foto Jachtenfuchs in ihren Gemeinden verändert oder angeregt hatten. Alle hoben die Herausgabe des jährlich angebotenen Heimatkalenders in den jeweiligen Gemeinden hervor und lobten die damit verbundene Archivierung von Zeitaufnahmen und die Sammlung von zahlreichen neuen Motiven für den Ort. Auch der von Bäckermeister Heiner Walldorf neu kreierte „Fährplanken“ von Nievern, wurde – ähnlich wie der „Heckebock“ im Jahre 2000 zur 725jährigen Jubiläumsfeier – vorgestellt. Nun wird die Gemeinde im Jahre 2025 750 Jahre alt und der Verkauf dieses herzhaften Gebäcks soll mit dazu beitragen einen entsprechenden finanziellen Grundbetrag zu sammeln, dessen Erlös dann im Jubiläumsjahr allen Nieverner Bürgern zu Gute kommen soll. Eine kleine Tombola rundete das abwechslungsreiche Programm ab und die Besucher saßen noch lange zusammen, um mit dem ein oder anderen Foto aus der umfangreichen Sammlung in Erinnerung zu schwelgen.
Auf 40 Jahre fotografisches Wirken kann Jürgen Jachtenfuchs im Jahre 2022 in Nievern und an der unteren Lahn zurückblicken.
Rund 60 Besucher konnte Heimatfotograf Jürgen Jachtenfuchs zu seinem Jubiläum im „Fuchsbauhof“ begrüßen.

Bilder: Privat von J. Jachenfuchs