Interessantes aus der Gemeindestatistik

Interessantes aus der Gemeindestatistik

Stabile Tausend „Heckeböck“

Während in den letzten Jahren die zu den Stichtagen 31.12. bzw. 30.06. eines Jahres auch für Nievern bekanntgegebene Einwohnerzahl mal über, mal unter 1000 schwankte, scheint sie aktuell „ziemlich stabil“.

So lebten zum Stichtag 31.12.2022 in Nievern insgesamt 1044 Personen und damit 22 Personen mehr als Ende 2021.

Davon waren 1020 (plus 23) Personen mit alleiniger Hauptwohnung und 24 (-1) mit Nebenwohnung gemeldet. Von den mit Hauptwohnsitz gemeldeten Personen sind 525 (51,4 %) weiblich und 495 (48,6%) männlich. 75 (plus 18) bzw. 7,4 Prozent haben eine ausländische Staatsangehörigkeit. 203 und damit ein Fünftel der Einwohner (19,9 %) ist unter 20 Jahre alt.

In diesem Jahr können 9 Kinder der Gemeinde und damit 1 mehr als im vergangenen Jahr eingeschult werden.

469 (- 3) bzw. 46,0 % der Einwohner sind römisch-katholisch, 228 (-7) oder 22,6 % evangelisch. 288 (plus 24) bzw. 28,2 % sind konfessionslos bzw. haben angegeben, keiner Religionsgemeinschaft anzugehören.

346 (plus 3) und damit weiterhin knapp 34,0 % der Einwohner sind ledig, 541 ( plus 16) oder 53,0 % verheiratet, 61 (-7) oder 6,0 % verwitwet und 58 (-3) oder 5,7 % geschieden.

Freuen können wir uns über 5 kleine „Heckeböck“, die im letzten Jahr in unserer Gemeinde geboren wurden und die wir gemeinsam mit den vielleicht bis dahin zugezogenen und in 2022 Neugeborenen Kindern wieder an Kirmes offiziell in unserer Dorfgemeinschaft begrüßen wollen.

Die Angaben zur Gemeindestatistik entstammen dem zentralen Integrationssystem EWOISneu und basieren auf dem vom Meldeamt der Verbandsgemeinde gepflegten Datenbestand.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Einsammeln der alten Weihnachtsbäume

Einsammeln der alten Weihnachtsbäume

Mitglieder des  Heimat- und Verkehrsvereins sammeln am

Samstag, dem 14. Januar 2022 ab 9.00 Uhr

die alten Weihnachtsbäume wieder ein.

Die Bäume sollten frei von Weihnachtsschmuck am eigenen Grundstück/auf dem Bürgersteig abgelegt werden, wo sie gegen eine kleine Spende mitgenommen werden.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

„Der nächste Winter kommt bestimmt“…..

„Der nächste Winter kommt bestimmt“…..

Auch wenn es aktuell nicht nach einem plötzlichen Wintereinbruch aussieht, möchte ich der an mich herangetragenen Bitte nachkommen, noch einmal an die Räum- und Streupflichten aller Grundstückseigentümer nach der Satzung über die Reinigung öffentlicher Straßen in der Gemeinde Nievern vom 08.02.1974 in der Fassung vom 05.12.2001zu erinnern. Demnach sind bei starkem Schneefall grundsätzlich die Gehwege und die halbe Straßenbreite frei zu räumen sowie der Schnee (wenn möglich) auf dem eigenen Grundstück abzulagern.  Dies gilt für alle Grundstückseigentümer während der allgemeinen Verkehrszeiten zwischen 07.00 und 22.00 Uhr. Natürlich kann die Reinigungspflicht auf einen Dritten (z.B. Mieter) übertragen werden. Bei Bedarf kann die ausführliche Satzung zur Verfügung gestellt oder über die Homepage der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau (unter der Rubrik der Gemeinde Nievern) abgerufen werden.

Im Rahmen der Nachbarschaftshilfe sollte man sich gegenseitig unterstützen, insbesondere dann, wenn ältere, allein stehende Mitbürger nicht in der Lage sind, der Räumpflicht nachzukommen und andere Helfer (z.B. Familienangehörige) nicht zur Verfügung stehen.

Auch für die Gemeinde besteht diese „Streu- und Räumpflicht“ grundsätzlich nur vor „den eigenen“ Grundstücken, so z.B. im Bereich des Friedhofes, beim Aufgang zur Brücke, vor der Alten Schule oder der Sporthalle. Allerdings wird unser Gemeindemitarbeiter mit Hilfe des Gemeindetraktors, in Fällen eines größeren Wintereinbruchs sogar mit Unterstützung des Kollegen aus Fachbach unterstützend dort tätig, wo die Schneeräumung schwierig oder wegen bestehender Verkehrsgefährdungen besonders wichtig ist (z.B. im Bereich von Steilstrecken oder Straßenausfahrten).

Auch wenn wir dies weiterhin gewährleisten wollen, handelt es sich hier um eine freiwillige Leistung der Gemeinde, auf die kein Rechtsanspruch besteht und vor allem nicht an den individuellen zeitlichen Wünschen Einzelner ausgerichtet werden kann.

Im gegenseitigen Miteinander sollte auch das Problem der Streu- und Räumpflicht, wenn der Winter doch noch einmal wieder kommen wird, sicher zu lösen sein.

Dafür meinen herzlichen Dank

Lutz Zaun

Ortsbürgermeister

Zum 28. mal Nieverner Adventssingen

Nieverner Adventssingen zum 28. Mal
Chöre und Solisten begeistern Zuhörer

Das lange Warten hatte endlich ein Ende. Nach zwei Jahren Corona bedingter Abstinenz erfreuten die Chöre aus Nievern und Miellen sowie Gesang- und Instrumentalsolisten, eingebunden in besinnliche Textbeiträge für ein besonderes Erlebnis in der Pfarrkirche St. Katharina. Auch wenn der plötzliche Wintereinbruch und das gleichzeitig stattfindende Endspiel der Fußball-WM manch einen vom Konzertbesuch abgehalten haben dürfte: Sie alle haben etwas verpasst.

Schon die Einstimmung mit „Oh Heiland reiß die Himmel auf“ mit Ursula Herrmann an der Orgel und ihrem Mann Clemens an der Trompete setzte die richtigen Akzente, die als erster Chor der Kolpingsingkreis unter Leitung von Ursula Herrmann mit „Guten Abend, schönen Abend, es weihnachtet schon“ sowie „Wieder naht der heilige Stern“ aufzunehmen wusste.  Gerd Gilles, der Organisator aller bisher stattgefunden Konzerte, hatte in seiner Begrüßung nicht zu viel versprochen, dass die Zuhörer auch in der 28. Auflage besonderes erwarten dürften. Dazu gehörte sicher auch Gastsänger Toni, der Leonhard Cohens „Halleluja“ gleich dreisprachig auf deutsch, englisch und kroatisch intonierte und ihm ein heimelndes „Ave Maria“ folgen ließ. Das unter der musikalischen Leitung von Wassily Kotikov stehende Ensemble „Septime“ wusste mit „Gloria in Excelsis“ und „Jerusalem“ zu begeistern. Ursula Herrmanns „Weihnachtspotpourri“ mit dem Akkordeon, diesmal ohne ihren kongenialen, aber leider erkrankten musikalischen Partner Lilian Jakob auf der Geige, spornte viele Zuhörer zum Mitsingen und/oder –summen an und tauchte den Kirchenraum vollends in eine vorweihnachtliche Atmosphäre. Der Nieverner Kirchenchor Cäcilia stand diesmal – in Vertretung seiner erkrankten Ehefrau Irina – ebenfalls unter Leitung von Wassily Kotikov, was dem Chor bei „In das Warten dieser Welt“ und „Hoch die Wellen“ selbstverständlich nicht anzumerken war. Ursula und Clemens Herrmann sorgten mit Orgel und Trompete und „Transeamus“ für den fulminanten Einstieg in den Schlussteil des Konzerts, den die rund 40 Sängerinnen und Sänger von Musica Miellahno aus Miellen unter Leitung von Wassily Kotikov mit dem wohl berühmtesten und 400 Jahre alten Adventskirchenlied „Macht hoch die Tür“ fortsetzten. Wesentlich jünger, aber nicht minder eindringlich, klang John Rutters „Weihnachts Wiegenlied (Christmas Lullaby)“, das der stimmgewaltige Chor sich für das Adventssingen ausgesucht hatte. Für Händels „Tochter Zion“ gesellte sich noch der Kirchenchor Cäcilia dazu, um zum Abschluss des Programms allen Zuhörerinnen und Zuhörern ein fröhlich bewegtes „Wir wünschen euch frohe Weihnacht und ein glücklich Neujahr“ auf den Weg nach draußen mitzugeben, wo Mitglieder des Fischereivereins Anglerfreunde Nievern mit Glühwein, alkoholfreiem Punch und Salzgebäck aufwarteten. Das war auch nötig, hatten sich Mitwirkende und Besucher des 28. Nieverner Adventssingens – trotz eisiger Kälte – einiges zu der gelungenen Veranstaltung zu erzählen. Das zeigte auch der Reinerlös aus den Spenden in Höhe von rund 700,00 €, die in diesem Jahr an das Kolpingwerk International für die Unterstützung der „Ukraine Winterhilfe“ gehen.

Den Spenderinnen und Spendern, vor allem aber den Mitwirkenden und Organisatoren, die zum Gelingen des 28. Nieverner Adventssingens beigetragen haben, gilt unser Dank.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Bildnachweis: Verbandsgemeindewerke

Kanalsanierungsarbeiten

Fortsetzung von innerörtlichen Kanalsanierungsarbeiten

Die Firma Kanaltechnik DF ING GmbH aus Karlstein am Main führt im Auftrag der Verbandsgemeindewerke von Januar bis Ende März 2023 in unserer Gemeinde erneut Sanierungsarbeiten am Abwasserkanalnetz durch.

Die Arbeiten werden als so genannte Wanderbaustelle an folgenden Straßenabschnitten durchgeführt:

  • Lahnstraße 12 bis zum Kreuzungsbereich „Hauptstraße“-„Brückenstraße“
  • Neustraße (Höhe Nr. 9)
  • Kirchstraße (Höhe Nr. 12 bis 14)
  • Gartenstraße (Höhe Nr. 4 bis 6 und Nr. 26 bis Kreuzungsbereich Bergstraße)
  • Bergstraße (Kreuzungsbereich Früchter Straße bis Hausnr. 24)
  • Sonnenweg (komplette Straße)
  • Emser Straße (Höhe 3 bis 5)
  • Hauptstraße (Kreuzungsbereich Schulstraße bzw. Bahnhofsstraße)

Hierzu sind teilweise Straßensperrungen erforderlich, auf die mit entsprechender Beschilderung aufmerksam gemacht wird. Die Firma ist gehalten nur dann Hinweisschilder aufzustellen, wenn die Arbeiten in den nachstehenden Bereichen unmittelbar danach durchgeführt werden. Dies hatte im vergangenen Jahr zu berechtigten Beschwerden von Anliegern geführt.

Ich bitte um Beachtung und danke für das Verständnis im Rahmen möglicher Behinderungen im Straßenverkehr.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister