Erfolgreiche Sternsinger-Aktion

Erfolgreiche Sternsinger-Aktion

 Vom 02.-04.01.2026 waren insgesamt 16 Kinder und Jugendliche in Einzelgruppen als Sternsinger mit ihren „Kamelen“ (erwachsenen Begleiterinnen) in Nievern, Fachbach und Miellen von Haus zu Haus unterwegs, um den Menschen gute Wünsche und den Segen „CBM – Christus mansionem benedicat (Christus segne dieses Haus) für das neue Jahr zu bringen.

Unter dem diesjährigen Motto der Sternsinger-Aktion „Schule statt Fabrik“ sammelten sie Geld für Kinder (zum Beispiel in Bangladesch), die arbeiten müssen, um ihre Familien finanziell zu unterstützen. Dabei kam die stolze Summe von 3560,–€ zusammen, die helfen soll, Kindern in der so genannten Dritten Welt einen Schulbesuch zu ermöglichen.

Ein erfahrenes und eingespieltes Team hat die diesjährige Aktion wie immer sehr gut betreut und an allen drei Tagen auch für ein leckeres Mittagessen gesorgt.

Neben den Geldspenden gab es viele Süßigkeiten, mit denen nicht nur die Könige sondern auch die Tafel in Bad Ems unterstützt sowie das Kinderheim in Dausenau mit einer großen Kiste beschenkt wurden.

Ein großes Dankeschön gilt den Spendern, vor allem aber den Sternsingern 2026 sowie dem Versorgungs-Team.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Bildnachweise: Katharina Haas

2025 – Nicht nur Feiern im Blick

2025 – Nicht nur Feiern im Blick

Auch wenn manche(r) den Eindruck gewinnen konnte, man habe sich in Nievern im vergangenen Jahr fast ausschließlich mit „Jubiläumsfeierlichkeiten“ beschäftigt, darf der Blick auf die in 2025 besonders intensive Arbeit des Gemeinderates nicht außen vor bleiben.

So fanden insgesamt neun Ratssitzungen und damit innerhalb eines Jahres so viele wie selten zuvor statt. Viele interessante und nicht immer leicht zu entscheidende Themen galt es abzuarbeiten. Es zeichnet die Mitglieder des Rates, von denen immerhin 12 (!) dem Gremium erst seit der letzten Kommunalwahl angehören, besonders aus, dass sie mit großer Aufmerksamkeit, Engagement und vor allem vielen Fragen alle Themen verfolgen.

Und von denen gab es reichlich:

Neben der Organisation der 750-Jahr-Feierlichkeiten, der Durchführung der Bundestagswahl war es vor allem der Ausbau der Bahnhofstraße, der viel Beratungszeit in Anspruch nahm. Obwohl eigentlich abgeschlossen beschäftigte sich der Rat häufig mit dem (immer noch nicht beendeten) Glasfaserausbau sowie dem Bau der Druckminderstation in der Bergstraße, deren technische Abwicklung in den „letzten Zügen“ liegt. Aber auch der Bebauungsplan Kreuzheck/Ober Nievern 2 (Sonnenweg) oder der Bebauungsplan „Auf dem Stiel“ (Waldstraße) waren bedarfsgerecht anzupassen. Der neue Flächennutzungsplan sowie eine Bestandsaufnahme zur Kommunalen Wärmeplanung der Verbandsgemeinde waren wichtige Beratungsthemen.

Entwicklungs- und Finanzierungschancen bietet das Regionale Zukunftsprogramm des Landes Rheinland-Pfalz. Hier mussten möglicher Maßnahmen geplant, vorgestellt und erörtert werden. Schon zu Beginn des neuen Jahres wird deren Umsetzungsphase beginnen.

Zum Teil werden sie in das neue Dorferneuerungskonzept eingebunden, das unter Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern ebenfalls erfolgreich abgeschlossen werden konnte und nun die Grundlage für die zukünftige Dorfentwicklung bietet.

Ein erstes Kernprojekt der Dorferneuerung soll dabei nach den Vorstellungen des Rates die Sanierung der Sport- und Mehrzweckhalle sowie deren Außenanlage werden. Zur Vorbereitung eines Antrags auf Landeszuweisung soll schon zeitnah ein Planungsauftrag erstellt werden.

Auch der Zustand der Kreisstraße 65 (Früchter Straße) war immer wieder Beratungsgegenstand. In Gesprächen mit der Kreisverwaltung sowie dem Landesbetrieb Mobilität wurden Lösungsansätze diskutiert, die planungstechnisch in 2026 schon verwirklicht werden könnten.

Auf dem Friedhof wurde ein neues Grabfeld für Urnenbestattungen ausgewiesen, die Planung und Umsetzung für das Anlegen eines Baumgrabfeldes ist für dieses Jahr vorgesehen. Überhaupt ist die Gestaltung des Friedhofes – auch im Hinblick auf die Änderungen im Bestattungswesen – ein Bestandteil des Dorferneuerungskonzepts.

 In der letzten Ratssitzung des alten Jahres wurde die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan der Ortsgemeinde Nievern für das Haushaltsjahr 2026 beschlossen, der trotz aller Widrigkeiten der finanziellen Ausstattung der Kommunen erneut ausgeglichen ist und jetzt der Kommunalaufsicht zur Genehmigung vorliegt.

Er bietet für unsere Ortsgemeinde auch in diesem Jahr Entwicklungschancen, mit denen sich die Mitglieder des Gemeinderates intensiv auseinandersetzen werden. Vielleicht wäre es ja eine Idee für den/die ein/e oder anderen Mitbürger/in mehr, deren Arbeit z.B. durch den Besuch einer Gemeinderatssitzung in diesem Jahr zu unterstützen.

Allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern wünsche ich auf diesem Weg noch alles Gute für 2026.

Herzlichst

Ihr(euer)

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Festliche Klänge und besinnliche Gedanken beim Nieverner Adventskonzert

Festliche Klänge und besinnliche Gedanken beim Nieverner Adventskonzert

Vielseitiges Programm, eindrucksvolle musikalische Beiträge und ein begeistertes Publikum in St. Katharina.

Die Kirche St. Katharina in Nievern war am Abend des 4. Adventssonntages 2025 bis auf den letzten Platz gefüllt, als das traditionelle Nieverner Adventskonzert zahlreiche Besucherinnen und Besucher in weihnachtlicher Erwartung zusammenführte. Die große Resonanz unterstrich einmal mehr den hohen Stellenwert dieser Veranstaltung im kulturellen und kirchlichen Leben der Gemeinde.

Mit einem festlichen Weihnachtsmedley, eindrucksvoll interpretiert von Ursula Herrmann an der Orgel und Klemens Herrmann an der Trompete, begann ein Konzertabend, der musikalische Vielfalt und besinnliche Momente harmonisch miteinander verband.

Nach der herzlichen Begrüßung durch den Organisator Dieter Grein entfaltete sich ein sorgfältig zusammengestelltes Programm, das Chöre und Ensembles aus der Region eindrucksvoll präsentierte.
Der Kolping-Singkreis unter der Leitung von Ursula Herrmann eröffnete den Reigen der Chordarbietungen mit traditionellen Weihnachtsliedern wie „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ und „Zu Weihnachten klingen die Glocken so klar“.

Zwischen den musikalischen Beiträgen trugen Mitglieder der Kolpingfamilie kurze
Weihnachtsgedanken vor, die dem Abend eine besondere Tiefe und nachdenkliche Momente verliehen.

Mit „Eta notsch swjataja“ und „O du stille Zeit“ setzte das Ensemble Septime, geleitet und gefühlvoll dirigiert von Wassily Kotykov, bewusst leise und zurückhaltende Akzente. Die ausgewogene Stimmführung und das melodische Klangbild luden zum Innehalten ein und berührten die Zuhörer.

Der Kirchenchor Cäcilia unter der Leitung von Irina Kotykova präsentierte anschließend „Dona nobis pacem“ und „Christmas Lullaby“. Beide Stücke wurden konzentriert und klanglich ausgewogen vorgetragen und fanden großen Zuspruch beim Publikum.

Einen besonderen Akzent setzte das achtköpfige Bläserensemble der Lahnsin(n)fonie Nassau, unter der Führung von Michael vom Dorp, das in diesem Jahr erstmals am Nieverner Adventskonzert teilnahm. Mit „Herbei, o ihr Gläubigen“ und „O du fröhliche“ bereicherten die Bläser das Programm mit klaren, kraftvollen und festlichen Klangfarben.

Ebenfalls zum ersten Mal war der St.-Martins-Chor Bad Ems unter der Leitung von Jan Martin Chrost zu Gast. Mit „Es wird ein Stern aus Jakob aufgehn“ und „Der Stern zu Bethlehem“ fügte sich der Chor mit seiner Mischung aus jungen und erfahrenen Stimmen eindrucksvoll in das Programm ein und wurde vom Publikum begeistert aufgenommen.  

Mit eindrucksvollen Klangfarben präsentierte sich Musica Miellahno unter der Leitung von
Wassily Kotykov. Die beiden Werke „Weihnachtslied der Glocken“ und „Tauet, Himmel, den Gerechten“, das von zwei Klarinetten und Jan Martin Chrost am Piano begleitet wurde, wurden präzise und mit spürbarer Freude vorgetragen.

Zum Abschluss des Chorprogramms vereinten sich der Kirchenchor Nievern, Musica Miellahno und der St.-Martins-Chor Bad Ems zu einem gemeinsamen musikalischen Weihnachtsgruß mit „Wir wünschen Euch frohe Weihnacht“ – ein klanglich kraftvolles und zugleich schönes Zeichen gelebter (Chor)-Gemeinschaft.

In seiner Ansprache würdigte Ortsbürgermeister Lutz Zaun das große ehrenamtliche
Engagement aller Mitwirkenden und hob die verbindende Kraft der Musik hervor.
Es folgte der Dank an alle Beteiligten, die diesen besonderen Abend möglich gemacht hatten.

Den feierlichen Schlusspunkt bildete das gemeinsame Singen von „Macht hoch die Tür“, bei dem sich alle Aktiven und Besucher vereinten. Begleitet von Orgel, Trompete und dem
Bläserensemble der Lahnsin(n)fonie Nassau entstand ein eindrucksvoller, gemeinschaftlicher Abschluss, der lange nachklang.

Die Besucherinnen und Besucher wurden um eine Spende zugunsten eines Inklusionsprojektes der Stiftung Scheuern gebeten und unterstützten dieses Anliegen großzügig. Rund 2000 € landeten in den Sammelkörbchen.

Im Anschluss lud der Turnverein Nievern dazu ein, den Abend bei Glühwein und Leckereien vor der Bäckerei Walldorf in geselliger Runde ausklingen zu lassen, was von den Besuchern gerne angenommen wurde.
Das Nieverner Adventskonzert 2025 erwies sich einmal mehr als ein musikalisch wie
menschlich bewegendes Ereignis, das Besinnung, Gemeinschaft und weihnachtliche Vorfreude in besonderer Atmosphäre miteinander verband.

Termine im Monat Januar 2026

Termine im Monat Januar 2026 (lt. aktueller Jahresplanung)

Di., 06.01.2026

„Heckebock-Frühstück“, Bürgerhaus

Do., 08.01.2026

Trauergruppen-Treff Luctus-Coetus, Bürgerhaus

Sa., 10.01.2026

Einsammeln der Weihnachtsbäume des Heimat- und Verkehrsvereins

Sa., 10.01.2026

Jahreshauptversammlung Fischereiverein, Bürgerhaus

Mi., 14.01.2026

Senioren-Treff, Pfarrheim

Sa., 17.01.2026

„Knutfest“, Heimat- und Verkehrsverein Nievern, hinter der Sporthalle

Sa., 24.01.2026

Kartenvorverkauf für Kolpingball 2026, Pfarrheim

 Hinweis:

Die Termine erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit.

Achten Sie bitte auf die Veröffentlichungen bzw. Terminankündigungen der Vereine und Organisationen

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Einsammeln der alten Weihnachtsbäume

Einsammeln der alten Weihnachtsbäume

Mitglieder des  Heimat- und Verkehrsvereins sammeln am

Samstag, dem 10. Januar 2026 ab 10.00 Uhr

die alten Weihnachtsbäume wieder ein.

Die Bäume sollten frei von Weihnachtsschmuck am eigenen Grundstück/auf dem Bürgersteig abgelegt werden, wo sie gegen eine kleine Spende mitgenommen werden.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister