Dank an Helferinnen und Helfer – Bitte um Spende

Der nunmehr seit fast 6 Wochen andauernde Krieg in der Ukraine bestimmt auch unser Leben. Die Bilder von Tod, Zerstörung und vor allem verzweifelten Menschen gehen nicht mehr aus unseren Köpfen. Mehr als 4 Millionen Flüchtlinge haben bisher ihre Heimat verlassen, um in den Ländern der Europäischen Union Zuflucht zu suchen. Hunderttausende auch in Deutschland und einige von ihnen am Ende ihrer tagelangen, meist beschwerlichen Reise auch bei uns in Nievern.

Es entzieht sich unserer, meiner Vorstellungskraft, was unsere neuen Mitbürger durchlebt haben und durchleben, weil sie alle u.a. noch in Sorge um ihre Angehörigen und Freunde sind, die in der Ukraine zurückbleiben mussten.

Umso wichtiger ist, dass dank einiger privater Initiativen zunächst Wohnungen und Räumlichkeiten in unserer Gemeinde zur Verfügung gestellt werden konnten. Wohnungsinhaber, Nachbarn oder Familien kümmern sich um die Versorgung der neuen Mitbürger und/oder erledigen Behördengänge, was gerade wegen mancher Sprachbarrieren nicht leicht ist. Ukrainische Mitbürgerinnen und Mitbürger, die schon länger bei uns leben, stehen hilfreich zur Seite. Mitglieder der Kolpingfamilie Nievern-Fachbach-Miellen bereiten ein gemeinsames Treffen vor, um die Menschen aus der Ukraine und die Helferinnen und Helfer zusammenzuführen, auch um die Integration in unsere Dorfgemeinschaft zu fördern.

Im Rahmen ihrer Hilfestellungen sind die Helferinnen und Helfer auf Unterstützung angewiesen. So geschieht die Organisation von Sachspenden wie z.B. Haushaltsgeräten, Kleidung oder andere Gebrauchsartikel derzeit noch in eigener Regie und aus dem privaten Umfeld. Auch die Versorgung mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln werden oft aus der eigenen Tasche finanziert, da die öffentlichen Zuwendungen nach der Sozialgesetzgebung noch nicht zur Verfügung stehen.

In Abstimmung mit dem Vorsitzenden der Kolpingfamilie Nievern-Fachbach-Miellen Peter Beisel besteht hier die Möglichkeit, die Arbeit der Helferinnen und Helfer und damit die Flüchtlinge aus der Ukraine, die hier leben, durch eine Spende direkt zu unterstützen. Spendenmittel, die über den örtlichen Bedarf hinausgehen, werden der Flüchtlingshilfe des Kolpingwerkes zur Verfügung gestellt.

Wer helfen will, kann die Spende auf das Konto der Kolpingfamilie Nievern-Fachbach-Miellen DE 48570928000200421302 bei der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg mit dem Hinweis „Ukrainehilfe Nievern“ überweisen.

Auf Wunsch können auch Spendenquittungen ausgestellt werden. Bitte bei der Überweisung Name und Adresse der Spenderin/ des Spenders angeben.

Ich danke allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die sich derzeit dieser guten Sache annehmen und ein besonderes Engagement zeigen sowie der Kolpingfamilie Nievern-Fachbach-Miellen für ihre Unterstützung.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

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