Es war richtig was los in Nievern

Auch wenn die Temperaturen noch nicht ganz frühlingshaft waren. Die Nieverner und zahlreiche Gäste ließen es sich nicht nehmen ihre „Ersatzkirmes“ ausgiebig zu feiern. Man merkte es allen an, dass sich alle darüber freuten, endlich wieder einmal normal in Gemeinschaft zusammen zu sein. Schon bei der Proklamation der neuen Schützenkönige auf dem Festplatz an der Lahn hatten sich zahlreiche Besucher eingefunden, um den neuen Majestäten ihre Aufwartung zu machen. Bei Kaffee und Kuchen folgte danach unter großem Applaus die Begrüßung der 14 neugeborenen „Nieverner Wonneproppen“ aus dem letzten Jahr. Auch dies war erstmals seit 2 Jahren wieder möglich. Nach dem Festgottesdienst zur Kirchweih ging dann auf dem Festplatz in jeder Hinsicht „die Post ab“. Jung und Alt rockten zu den Klängen der oberfränkischen Kultband „Noise“. Nach 2-jähriger Pause holten die Jungs aus Kitzingen alles aus sich raus, was ihre musikalische Vielfalt zu bieten hatte. Die Menge war begeistert! Am Sonntagmorgen startete man mit den Roten Husaren aus Bad Ems in den Musikalischen Frühschoppen und ließ das Fest bei gutem Essen und Trinken sowie Gesprächen unter Freunden am Nachmittag ausklingen. Der Nachwuchs hatte Spaß mit dem kleinen Erlebnispark und bei Fahrten mit dem Ketten- Karussell. Beim Start vieler Ballons in den Nieverner Farben blau und gelb zum Weitflugwettbewerb blickte man gemeinsam mit einigen ukrainischen Mitbürger*innen in den Himmel in der Hoffnung auf Frieden und eine baldige Rückkehr in die Heimat.

Dank gilt den fleißigen Helferinnen und Helfern des Organisationsteams des Ortsrings sowie den Standbesetzungen aus den Nieverner Ortsvereinen, die für einen reibungslosen Ablauf des Frühlingsfestes gesorgt haben.

Lutz Zaun

Ortsbürgermeister 

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