Termine im Monat Juni 2026

Termine im Monat Juni 2026 (lt. aktueller Jahresplanung)

Mi., 10.06.2026

Senioren-Treff im Pfarrheim

Do., 18.06.2026

Trauergruppen-Treff Luctus-Coetus, Bürgerhaus

Sa., 27.06.2026

Generalreinigung der Sporthalle, Sporttreibende Ortsvereine

Sa., 27.06.2026

Pannenfest“ des HVN, Freizeitwiese

Ab Mo., 29.06.2026

Kinderfreizeit der Kolpingfamilie Nievern-Fachbach-Miellen

Hinweis:

Die Termine erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit.

Achten Sie bitte auf die Veröffentlichungen bzw. Terminankündigungen der Vereine und Organisationen

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Neue Pflanzkübel – Dank an Heimat- und Verkehrsverein

Neue Pflanzkübel
Dank an Heimat- und Verkehrsverein

Der Heimat- und Verkehrsverein Nievern eV hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1985 u.a. auch zur Aufgabe gestellt, die Ortsgemeinde jährlich – meist im Frühjahr – durch eine besondere Blumenschmuck-Aktion zu verschönern. Waren es in der Vergangenheit oft Arrangements an verschiedenen Stellen, hat man in diesem Jahr den zentralen Bereich um die Alte Schule und der Mehrzweckhalle mit neuen Pflanzkübeln ausgestattet, die sich in der Gestaltung optisch der Stele anpassen, die die Ortsvereine im letzten Jahr der Gemeinde als Erinnerung an das 750jährige Jubiläum geschenkt hatten.

Auch das Umfeld der Kirche St. Katharina wurde mit neuen Blumen ausgestattet.

Im Namen der Ortsgemeinde darf ich den Vorstandsmitgliedern des Vereins für die Umsetzung der Maßnahme ganz herzlich danken.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

 

Bildnachweise: Ortsgemeinde Nievern/Lutz Zaun

Ökologische Entwicklung der Lahnanlagen

Ökologische Entwicklung der Lahnanlagen

Mähplan Lahnanlage

In der vorletzten Ratssitzung setzte sich der Gemeinderat mit der zukünftigen Gestaltung und dem nicht unerheblichen Pflegeaufwand der Lahnanlagen auseinander. Über den mit der Wasserschifffahrtsverwaltung und damit dem Bund bestehenden Pachtvertrag ist ausschließlich die Ortsgemeinde dafür zuständig.

Erster Beigeordneter Peter Nörtershäuser hatte sich mit den in diesem Zusammenhang auftretenden Problemstellungen befasst und erläuterte den Ratsmitgliedern einen auch in Abstimmung mit den anderen zu beteiligenden öffentlichen Stellen festgelegten Mähplan, der durch den Gemeindemitarbeiter auch schon umgesetzt wurde.

Die öffentliche Grünlandfläche der Lahnanlage (vom Denkmal bis zum Badeplatz) in einer Gesamtgröße von ca. 4500 - 5000 m2 wurde im vergangenen Jahr einmalig gemäht. Durch diese einmalige Mahd entwickelte sich ein stark überständiger Aufwuchs, der von Teilen der Bevölkerung als ungepflegt wahrgenommen wurde. Gleichzeitig unterliegt die Fläche aufgrund ihrer Lage am Gewässer besonderen Anforderungen an den Arten und Gewässerschutz.

Es besteht somit ein Zielkonflikt zwischen:

  • ökologisch sinnvoller extensiver Pflege und
  • dem berechtigten Anspruch der Öffentlichkeit auf ein gepflegtes Erscheinungsbild.

 

Um diesen Konflikt zumindest in Teilen zu lösen, sollte Ziel die Einführung eines pflege- und akzeptanzorientierten Mähplans für die genannte Fläche sein. Dieser Plan soll

  • ein geordnetes und gepflegtes Landschaftsbild sicherstellen,
  • die Überständigkeit des Aufwuchses vermeiden,
  • den Schutz von Arten und Gewässern gewährleisten und
  • die Akzeptanz in der Bevölkerung nachhaltig verbessern.

 

Als Grundzüge des geplanten Mähplans wurde vorgegeben:

  • Mähtermine der überständigen Kernfläche ca. 01.06 und 15.09
  • Mulchtermine der Laufflächen nach Bedarf
  • Schonende, abschnittsweise Pflege des Gewässerrandstreifens (ca. 2m Breite)
  • Regelmäßiges Abräumen des Mahdguts in der Kernfläche
  • Sauber gemulchte Wege und Randbereiche als sichtbares Pflegesignal

 

Vorteile des gestaffelten Mähplans:

  1. a) Ökologische Vorteile
  • Erhalt von Blühpflanzen und Lebensräumen für Insekten, Amphibien und Kleintiere
  • Rückzugsräume bleiben über das Jahr hinweg erhalten
  • Schutz des angrenzenden Gewässers durch bewachsene Randstreifen
    (Reduktion von Nährstoffeinträgen, Erosionsschutz)
  • Förderung einer artenreicheren und stabileren Grünlandvegetation

 

  1. b) Pflege- und Flächenvorteile
  • Vermeidung von stark überständigem und verfilztem Aufwuchs
  • Gleichmäßigeres Erscheinungsbild der Fläche
  • Flexiblere Pflege unter Berücksichtigung von Witterung und Aufwuchs

 

  1. c) Vorteile für Akzeptanz und Öffentlichkeitswirkung
  • Kurz gemähte Teilflächen signalisieren regelmäßige Pflege
  • Stehen gelassene Bereiche sind als Schutzflächen erklärbar
  • Reduzierung von Beschwerden aus der Bevölkerung
  • Positives Bild der Gemeinde im Umgang mit Natur und Landschaft

 

Der Vorsitzende dankte Peter Nörtershäuser für die Vorstellung des Mähplans, der auch die breite Zustimmung der Ratsmitglieder fand und als Chance für die ökologische Entwicklung bei gleichzeitiger Reduzierung des notwendigen Pflegeaufwands der Lahnanlagen gesehen wird.

Nutzung als Freizeitbereich

Ebenso soll dem berechtigten Freizeitbedürfnis der Nieverner Bevölkerung, aber auch auswärtigen Gästen Rechnung getragen werden und der für diese Zwecke zur Verfügung stehende Bereich mit natürlichen Mitteln begrenzt werden. Dazu wird die Fläche am ehemaligen Badeplatz, die bis zum Kinderspielplatz schon zum ausgewiesenen „Naturschutzgebiet Nieverner Wehr“ gehört, regelmäßig gemäht und kann moderat für Freizeitzwecke im gebotenen Rahmen genutzt werden. Dies bedeutet, dass auch wegen dem unmittelbar angrenzenden Wohngebiet die Gefahrenabwehrverordnung der VG Bad Ems-Nassau zu beachten ist, Lärm und sonstige Störungen zu vermeiden sind, Grillen verboten ist und das Gelände nach der Nutzung unter Mitnahme des eigenen Mülls zu verlassen ist. Der Aufenthalt und damit auch der Zugang zur Lahn geschehen zudem auf eigene Gefahr.

Die Ortsgemeinde hofft, mit dieser Maßnahme möglichst vielen Interessen gerecht werden zu können und ist dabei aber auf die Unterstützung sowie das Verständnis zumindest der meisten Nutzer angewiesen.

Dafür danke ich ganz herzlich.

 

Lutz Zaun

Ortsbürgermeister 

Aktion „Nievern summt und brummt“

Aktion „Nievern summt und brummt“ –
Dankeschön an ehrenamtliche Helfer*innen

Auch wenn es erst eine Zwischenstation auf dem Weg ist, herauszufinden, wie bienenfreundlich Nievern tatsächlich ist, konnten mit Unterstützung der Helfergruppe „Heckebock-First“ in einigen Bereichen unseres Dorfes rund 20 bisher un- oder andersweitig genutzte Pflanzbeete auf privater und öffentliche Fläche angelegt und mit heimischen Blütensamen ausgestattet werden. Mit dem von Ratsmitglied Jochen Hirsch initiierten und vom Klimabeauftragten der Ortsgemeinde Stefan Lenz unterstützten Projekt sollen neue und wertvolle Lebensräume für Bienen und andere Bestäuber geschaffen, das Bewusstsein für deren Bedeutung gestärkt und durch die Pflanzung bienenfreundlicher Blumenarten die Biodiversität unserer unmittelbaren Umgebung erhöht werden. Beide Ratsmitglieder freuten sich über die Resonanz und das ehrenamtliche Engagement der Familien, die sich bereit erklärt haben, für diese Aktion die notwendige Patenschaft zu übernehmen und deren Erfolg durch regelmäßige Pflege und Beobachtung der pflanzlichen Entwicklung der ausgewählten Flächen zu sichern.

Der als „Tag des Ehrenamtes“ in diesem Jahr von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ausgerufene Verfassungstag war Gelegenheit, den an der Aktion beteiligten Familien und Pflegepaten einmal zu danken und sie über die „Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt“ als ein Beispiel des vielfältigen ehrenamtlichen Engagements in unserer Gemeinde zu Bratwurst und Getränken einzuladen.

Auch im Namen der Ortsgemeinde danke ich den beiden Ratsmitgliedern sowie allen beteiligten Helferinnen und Helfern für die Verwirklichung dieser ökologisch wichtigen Idee.

Auch die Idee unseres Bundespräsidenten, den Verfassungstag als Tag für die insgesamt rund 27 Millionen ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern auszurufen, sollte angesichts so mancher gesellschaftlicher Entwicklung ein dauerhafter bzw. jährlich zu wiederholender Erinnerungstag werden, um das besondere Engagement dieses Teils unserer Bevölkerung im Fokus zu halten.

Ihr/euer

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

SG Nievern-Arzbach wieder A-klassig!

Glückwünsche zum Aufstieg
SG Nievern-Arzbach wieder A-klassig!

Genau vor einem Jahr war es (fast) schon amtlich und der Abstieg der 1. Mannschaft des SV Hertha Nievern, die auf Vereinsebene mit dem SV Arzbach eine eigentlich erfolgreiche Spielgemeinschaft pflegt, in die C-Klasse war besiegelt. Eine neue Auf- und Abstiegsregelung und der Verzicht einer anderen Vereinsmannschaft machte es damals möglich, den Verbleib in der B-Klasse gerade noch zu sichern. Mit dem engagierten Trainerteam Michael Heibel und Timo Hoffmeyer gelang es anschließend innerhalb kürzester Zeit eine aus einigen (wenigen) erfahrenen Spielern, viel mehr aber jungen Nachwuchskickern aus den eigenen Reihen eine Mannschaft zu formen, die mit Einsatz und Willen das eigentlich für unmöglich gehaltene am vergangenen Sonntag endgültig zu besiegeln: Nicht nur einen letztlich ungefährdeten und hervorragenden 2. Platz in der B-Klasse, sondern damit auch den Aufstieg in die A-Klasse. Auch im letzten Meisterschaftsspiel gegen die Mannschaft Mühlbachtal 2 gelang ein deutlicher 6:0 Heimsieg, der am Ende nur das I-Tüpfelchen auf eine insgesamt so erfolgreiche Saison war. Da war es für Mannschaft, Trainer, Fans und Betreuer verdient, diesen Erfolg mit einer ausgelassenen Party schon auf der Arzbacher „Burgwiese“ und anschließend mit „offenem Ende“ ausgiebig zu feiern.

Im Namen der Ortsgemeinde Nievern gratuliere ich der SG Nievern-Arzbach ganz herzlich zu diesem besonderen Erfolg, ist er doch Ausdruck eines guten Miteinanders sowie der hervorragenden Jugendarbeit in beiden Vereinen.

Herzlichst

Euer

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Die erfolgreiche Aufstiegs-Mannschaft der SG Nievern-Arzbach mit Trainer Michael Heibel (rechts)

Untertext: Erschöpft, aber glücklich nach dem letzten Spiel gegen die SG Mühlbachtal II

Bildnachweise: SV Hertha Nievern/Niklas Sauer

Verabschiedung eines Ratsmitgliedes

Verabschiedung eines Ratsmitgliedes

In der letzten Ratssitzung wurde Ratsmitglied Horst Schaust (SPD-Fraktion) verabschiedet, der durch seinen Umzug Anfang Juni nach Bad Ems aus dem Ortsgemeinderat Nievern ausscheidet. Neben dem Rat war Herr Schaust auch ordentliches Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss sowie als stv. Mitglied im Hauptausschuss tätig. Als Mitinitiator des monatlichen „Heckebock-Frühstücks“ im Bürgerhaus, dass sich über die Gemeindegrenzen großer Beliebtheit erfreut, bleibt er nicht nur dort, sondern auch in verschiedenen anderen Vereinsfunktionen der Nieverner Dorfgemeinschaft erhalten.

Im Namen der Ortsgemeinde und aller Ratskolleginnen und –kollegen danke ich Horst Schaust für sein Engagement und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Bildnachweis: Ortsgemeinde Nievern/Jens Kewitz