Termine im Monat September 2025

Termine im Monat September 2025 

02.09.2025

„Heckebock-Frühstücks-Treff“ im Bürgerhaus

05.09. und 06.09.2025

70. Hertha-Turnier und 115 Jahre SV Hertha Nievern mit Waldfest, Waldsportplatzanlage

07.09.2025

Benefiz-Fußball-Spiel SV Hertha Nievern – Traditionself 1. FC Köln, Stadion Silberau

09.09.2025

Senioren-Jubiläumsfahrt der Gemeinde Nievern

10.09.2025

Senioren-Treff im Pfarrheim

13.09.2025

Fest der Traube, Interessengemeinschaft „Weinladies“, Pfarrwiese

17.09.2025

8. Verbandsgemeinde-Pokalschießen,  Schützenverein „Auf der Eich“, Schützenhaus

19.09.2025

Sommerfest Kolpingfamilie, Pfarrwiese

20.09.2025

Fest zum „Weltkindertag“ rund um das Feuerwehrgerätehaus, FFW Nievern

20.09.2025

Oktoberfest, CDU-Ortsverband Nievern, Schützenhaus

26.09.2025

Siegerehrung Verbandsgemeinde-Pokalschießen, Schützenverein „Auf der Eich“, Schützenhaus

 

 

Hinweis:

 

Die Termine erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit.

 

Achten Sie bitte auf die Veröffentlichungen bzw. Terminankündigungen der Vereine und Organisationen

 

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Siebte Bannerstaffel der „Open-Air-Ausstellung“ zur 750-Jahrfeier eröffnet

Siebte Bannerstaffel der „Open-Air-Ausstellung“ zur 750-Jahrfeier eröffnet

In der seit Dezember 2024 laufenden „Open-Air-Ausstellung“ mit Fotos aus der Nieverner Geschichte, die Heimatfotograf Jürgen Jachtenfuchs im Rahmen der 750-Jahrfeier der Gemeinde Nievern organisiert und zusammenstellt, konnte er nun die siebte Staffel mit zahlreichen Fotos auf Bannern an seinem Grundstück in der Mittelstraße präsentieren. Mit fünf neuen Bannern zeigt er hier das umfangreiche Vereinsleben in der Gemeinde. Jetzt mit dabei beim Aushang an der Mittelstraße, der TV 1874 Nievern, Schützenverein „Auf der Eich 1969“ Nievern, SV „Hertha“ 1910 Nievern, die Kolpingfamilie Nievern-Fachbach-Miellen sowie der frühere Männergesangverein „Cäcilia“ Nievern. Auf jedem Banner wird ein Teil der jeweiligen Vereinsgeschichte in ca. 20 Fotos dokumentiert. Der Heimatfotograf hatte Vereinsvertreter zu einer kleinen Eröffnungsfeier eingeladen. Er dankte allen Vereinen, die sich an dieser Aktion beteiligen und gab seiner Freude Ausdruck, dass er nun schon 30 Banner mit über 600 Bildern aus den verschiedensten Bereichen der Ortsgeschichte in diesem Jahr präsentierten konnte. Er wies in diesem Zusammenhang auf seine Vorhaben hin, ab dem 17. Okt. 2025 für eine Woche in der Mittelstraße in Nievern einen „Weg der Historie“ zu präsentieren. Dann werden noch einmal alle ca. 35 Banner gezeigt werden, die in diesem Jahr zusammengestellt wurden. Sein Ziel, dass sich die Nieverner Bevölkerung auf dem „Weg der Historie“ bei der Betrachtung der Bilder über die verschiedensten Fotos austauschen soll. Im Anschluß bietet er im „Fuchsbauhof“ die Gelegenheit miteinander über die gewonnenen Eindrücke und die evtl. selbst miterlebten Momente bei den Bildern nette Gespräche zu führen. Er hofft, dass recht viele Bürger an diesem „Austausch über das dörfliche Leben“ teilnehmen werden.

Er lädt weiterhin alle Nieverner Bürger und Gäste für den 18. Okt. 2025 um 16.00 Uhr in die Mittelstr. ein. Er möchte dann als Erinnerung an das 750jährige Jubiläumsjahr in Nievern ein „Erinnerungsfoto“ mit so vielen Bürgern wie möglich aufnehmen.
Zu diesem Aufruf werden in naher Zukunft noch nähere Informationen bekannt gegeben.

In fünf neuen Bannern, wird das umfangreiche Vereinsleben in Nievern dokumentiert.

Vertreter der Vereine nahmen an der kleinen Eröffnung der siebten Bannerstaffel der „Open-Air-Ausstellung“ zur 750-Jahrfeier von Foto Jürgen Jachtenfuchs teil.

Foto: Jürgen Jachtenfuchs

Genusstour über den „Heckebock-Trail“

Genusstour über den „Heckebock-Trail“ - Wanderung rund um Nievern begeisterte

Spätestens als am Ende ihrer insgesamt 5-stündigen Tour rund um Nievern bei den meisten „Genusswanderern“ im Nieverner Schützenhaus ein Nassauer Landbier durch die Kehlen floss war klar, etwas Besonderes erlebt zu haben. Zum einen war da natürlich die von Schrittmessern exakt festgehaltenen 12,6 Kilometer lange Rundwegstrecke, die erst von wenigen Teilnehmern in dieser Form erwandert worden war. Auch dass das Miellener Kapellchen quasi nur einen Schritt weg von der Nieverner Gemarkung liegt, die mitten im Schweizertal auf einen Waldweg trifft, der mit einem kurzen Abstecher nach Frücht führt, um von dort über den Panoramaweg die Kreisstraße (K 65) zu queren. Ab dort (wieder ganz in Nievern) ging es über die „Früchter Spitze“ Richtung Hoher Malberg, um sich vom Turm neben der ehemaligen  Bergstation der Malbergbahn einen herrlichen Blick über Westerwald und Taunus zu gönnen. Beim Abstieg wechseln die Waldwege dann ständig die Nieverner und Bad Emser „Zuständigkeiten“, auch wenn die schönen „Blickstellen“ auf die Kurstadt völlig neidlos (!) auf Emser Gemarkung liegen.

Spätestens beim „Haus Lindenbach“ (BSW-Hotel) ändert sich das und beim Aufstieg entlang der Rottmannshöhe bis zum Schützenhaus befand man sich wieder in der „Sicherheit“ der Nieverner Gemarkungsgrenzen. Neben dem Wanderweg war natürlich die Vielfalt der an verschiedenen Standorten angebotenen Spezialitäten, die ein Damen-Team in stundenlanger Vorbereitung gezaubert hatte, ein besonderes Erlebnis. Ob in Schokolade getränkte Melonenspieße, Datteln im Speckmantel, Chirizo-Käse-Tappas, Wraps mit Lachs, Obst im Waffelbecher und anderes mehr. Dies alles untermalt mit ausgesuchten Weinen der Weinhandlung Driesch ein kulinarischer Genuss, der zwischendurch noch mit selbstgemachten Pralinés und einem Likör getoppt wurde. Im Schützenhaus war dann die Spezial-Curry-Wurst aus „Hoscht Feinkost Manufaktur“ der krönende Abschluss einer (zumindest in der bisherigen 750jährigen Nieverner Geschichte) besonderen „Genusswanderung“, die nach Meinung aller Teilnehmer nach Wiederholung und das bitte vor dem nächsten Dorfjubiläum ruft. Schau´n wir mal!

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister       

Bildnachweise: Foto Jürgen Jachtenfuchs (3), Rainer Lindner (1)

Dorfwerkstatt Teil 2 – Lahnanlagen, Festwiese und „Im Klunk“

Dorfwerkstatt Teil 2
Lahnanlagen, Festwiese und „Im Klunk“

Wie können die Lahnanlagen, der Bereich um die Festwiese und dem Naturschutzgebiet „Nieverner Wehr“, der früheren „Klunk“, sowohl für die Einwohner als auch für Gäste attraktiver gestaltet werden?
Wie können Biodiversität und Funktionalität in Einklang gebracht werden? Kann man dem Ausbau des Tourismus an der Lahn und gleichzeitig unserem Dorf überhaupt zukunftsweisend, aber auch „verträglich“ begegnen.

Viele Fragen, die offensichtlich auch Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde brennend interessieren.

Umso mehr Aufforderung und Gelegenheit am kommenden

Donnerstag, dem 21. August 2025 ab 19.00 Uhr

sich im Rahmen der Dorfwerkstatt Teil 2 in unserem Bürgerhaus dem Thema zu widmen.

Unter der Moderation von Claudia Renz vom Planungsbüro RU-Plan aus Dreikirchen wird zunächst eine eigens aus interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu diesem thematischen Schwerpunkt gebildete Arbeitsgruppe über die Ergebnisse ihrer Feststellungen und Überlegungen berichten.

Welche gestalterischen Möglichkeiten und Ideen lassen sich in eine sinnvolle Entwicklung aus ökologischer, wirtschaftlicher und sicher auch finanzieller Sicht überhaupt verwirklichen. Ist eine „schöne Gestaltung“ nicht oft auch nur eine subjektive Sichtweise? Muss nicht vielleicht mehr Pragmatismus und Vernunft, statt visionärem Wunschdenken in die Überlegungen eines „Konzepts für die Zukunft“ eingebunden werden?

Ein Wunsch der bisher im Rahmen der Dorfwerkstatt engagiert ehrenamtlich arbeitenden Mitstreiterinnen und Mitstreiter ist die Beteiligung weiterer Bürgerinnen und Bürger, um das Dorferneuerungskonzept auf eine breite Akzeptanzebene zu stellen

Deshalb sind auch diesmal wieder alle Personen herzlich eingeladen, die an den bisherigen Zusammenkünften nicht teilnehmen konnten.

Im Namen der Ortsgemeinde und des Planungsbüros RU-Plan darf ich deshalb wieder herzlich einladen, an der Dorfwerkstatt – Teil 2 teilzunehmen.
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Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Rettungsaktion für kleine Schildkröten

Überraschungsgäste - Rettungsaktion für kleine Schildkröten

Da waren die Anwohner rund um unseren Dorfmittelpunkt „Auf der Eich“ doch überrascht, als sie letzte Woche früh morgens quasi vor ihrer Haustür einige Exemplare kleiner Schildkröten entdeckten. Schnell war klar, dass es sich bei der Spezies um Europäische Sumpfschildkröten handelte, die als kleine bis mittelgroße, fleischfressende Tiere überwiegend im Wasser leben. Die Art ist bei uns in stillen oder langsam fließenden Gewässern, im Uferbereich von Binnenseen, in Teichen, Gräben und den Altarmen von Flüssen beheimatet und mittlerweile auch in der Lahn angesiedelt. Sie ist – lt. Wikipedia -   die einzige Schildkrötenart, die – wenn auch selten – bei uns natürlich vorkommt. Ihr Verbreitungsgebiet geht aber weit darüber hinaus, von Nordafrika im Südwesten bis an den Aralsee im Osten. Die Europäische Sumpfschildkröte erreicht je nach Unterart und Geschlecht eine Rückenpanzerlänge von weniger als zwölf Zentimetern bis zu mehr als 20 Zentimetern, wobei nördliche und östliche Unterarten im Allgemeinen größer werden als südliche.

Da die tatsächliche Herkunft der Schildkröten trotz Recherche nicht geklärt werden konnte und die Gefahr bestand, dass sie überfahren werden, wurden sie von einem aufmerksamen Anwohner aufgenommen und ihrem natürlichen Lebensraum an der Lahn wieder zugeführt.

Dafür sagen sicher nicht nur Naturschützer ein herzliches Dankeschön.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister