Entwicklung Lahnanlagen

Entwicklung Lahnanlagen

Ortstermin mit Naturparkreferenten

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr hatten sich die Mitglieder des Ortsgemeinderates mit der Entwicklung der ökologischen Vielfalt in den Lahnanlagen beschäftigt und dafür den Referenten des Naturparks Nassau, Stefan Eschenauer um ein Meinungsbild gebeten. Bei einem Ortstermin war jetzt Gelegenheit, ein erstes Resümee zu ziehen, da in Kürze das vereinbarte jährliche Abmähen der Fläche erfolgt. Nach Ansicht des Experten habe sich diese wie vorhergesagt entwickelt, der natürliche Bewuchs – unterstützt durch eine optisch wahrnehmbare Abgrenzung – sei vielfältiger geworden, wodurch auch der Lebensraum für Insekten verbessert wurde. Auch die von der Gemeinde vorgenommene Anpflanzung sieben neuer und einheimischer Baumarten im letzten Jahr trage zu einer insgesamt positiven Entwicklung des Geländes bei. Der Experte sieht keine sinnvolle Notwendigkeit, dies durch größere Eingriffe z.B. durch zusätzliche Aussaat von Pflanzmischungen auch heimischer Arten zu unterstützen, die spätestens beim nächsten Hochwasser obsolet wären. Auch gestalterische Maßnahmen sollten sich weiterhin darauf beschränken, die begehbaren Bereiche von den Nutzflächen zu trennen, was die Ortsgemeinde mit entsprechenden Eingrenzungen oder Mähstreifen bereits vorgenommen hat. Herr Eschenauer wird die beim Ortstermin besprochenen Eindrücke in einer Stellungnahme zusammenfassen, die dem Ortsgemeinderat in der nächsten Ratssitzung präsentiert werden soll. Ende September erfolgt das für dieses Jahr noch vorgesehene Abmähen der gesamten Fläche, in Erwartung – so der Naturparkreferent – ihrer weiterhin ökologisch sinnvollen Entwicklung.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Bildnachweise: Ortsgemeinde Nievern (Lutz Zaun)

Dorferneuerung – Dorfwerkstatt Teil 2 – Arbeitsgruppe gibt weitere Anregungen

Dorferneuerung - Dorfwerkstatt Teil 2 - Arbeitsgruppe gibt weitere Anregungen

Teil der Entwicklung eines neuen Dorferneuerungskonzepts ist die Dorfwerkstatt, in der Bürgerinnen und Bürger Beiträge und Wünsche vortragen können, die in das Konzept einfließen können. So hatte sich eine Arbeitsgruppe intensiv damit beschäftigt, Anregungen für den Bereich der Lahnanlagen, der früheren „Klunk“ sowie der Freizeitwiese zu entwickeln. Auch das Umfeld der Sporthalle wurde in die Betrachtungen mit einbezogen und Vorschläge erarbeitet, die sich zum einen positiv für die Umwelt, aber auch für das Ortsbild und die dies prägenden öffentlichen Grünflächen auswirken sollen. Gerade die von der Gemeinde in den beiden letzten Jahren in Abstimmung mit dem Naturpark Nassau unter dem Gesichtspunkt der Biodiversität geförderte Entwicklung der Lahnanlagen wurde kritisch betrachtet. Hier sollte, so der Wunsch der Arbeitsgruppe, die Naturwiese zwar als Biotop erhalten, aber auch durch entsprechende Maßnahmen (z.B. im Umfeld des Denkmals oder des Gedenksteins zur 725-Jahr-Feier) gestaltet und in der Entwicklung weniger sich selbst überlassen werden. Notwendige Pflegeaktionen könnten im Rahmen von Patenschaften oder einem weiteren Umwelt- und Aktionstag übernommen werden. Zudem sollte eine Abgrenzung zum Naturschutzgebiet „Nieverner Wehr“ deutlicher hervorgehoben werden. Die Idee einer separaten „Schwätzjes-Ecke“ als Treffpunkt für Senioren unmittelbar an der Lahn oder auch die Gestaltung von Parkraum in der Lahnstraße, des Vorplatzes neben der Brunnenanlage an der Sporthalle, die Pflasterung des Mühlenweges, das Aufstellen einer Panorama-Schaukel,  witterungsbeständiger Fitnessgeräte oder einer Tischtennisplatte  für Kinder und Jugendliche auf der Festwiese und andere Vorschläge waren Teil einer angeregten Diskussion. Moderatorin Claudia Renz vom Planungsbüro Ru-Plan wird die Vielfalt der angedachten Projekte in den Maßnahmenkatalog aufnehmen und in das Gesamtkonzept einfließen lassen. Aus Sicht der Ortsgemeinde lässt sich das ein oder andere sicher schon vor Abschluss der Dorferneuerung umsetzen.

Alle anderen Ideen werden Teil des Gesamtkonzepts und dienen als Beratungsgrundlage für Entscheidungen des Gemeinderates, sie in die endgültige Prioritätenliste der Dorferneuerung mit aufzunehmen.

In einem weiteren Treffen der Dorfwerkstatt geht es am Donnerstag, dem 18. September um 19.00 Uhr im Bürgerhaus um das Thema „Straßengrün und Friedhof“, bei dem eine Arbeitsgruppe der Frage nachgegangen ist, wie wir im Allgemeinen die Straßen unserer Gemeinde pflegeleicht und gleichzeitig attraktiv gestalten sollten. Außerdem hat man sich Gedanken um das Thema „Biodiversität und Funktionalität“ auf dem mitten im Dorf liegenden Friedhof gemacht, deren Ergebnisse an diesem Abend präsentiert werden.

Auch zu dieser Veranstaltung sind wieder alle herzlich eingeladen, auch Bürgerinnen und Bürger, die bisher noch nicht an den Entwicklungsprozessen beteiligt waren.

Die Ortsgemeinde freut sich auf Ihr Kommen.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Seniorenfahrt 2025 – Bischofsstadt Limburg ist das Ziel

Seniorenfahrt ausgebucht

Bischofsstadt Limburg ist das Ziel – Abschluss in Winden

Die jährliche Seniorenfahrt der Ortsgemeinde führt uns am Dienstag, dem 9. September 2025 mit einem bis auf den letzten Platz gefüllten Bus der Firma Modigell-Scherer in unsere schöne Bischofsstadt Limburg. Beginnen werden wir den Tag mit einem gemeinsamen Frühstücksbuffet im Bürgerhaus, organisiert von den Mitgliedern der Heckebock-Frühstückstruppe, die es sich nicht nehmen lässt, genau eine Woche nach dem monatlichen Treffen, unseren Senioren dieses mittlerweile etablierte Event erneut anzubieten. Schon jetzt dem Frühstücks-Team auch meinen herzlichen Dank!

Frisch gestärkt geht es dann mit unserem Chef-Fahrer Achim nach Limburg, wo uns um 11.00 Uhr unsere Stadtführerinnen erwarten, die uns Einblicke in die Geschichte der Stadt, den berühmten Dom sowie das direkt neben dem Dom liegende Stadt-Schloss gewähren werden. Danach besteht ausreichend Gelegenheit, auf eigene Faust die Altstadt und versteckte Winkel zu erkunden und/oder einem Restaurant oder schönen Cafe einen Besuch abzustatten. Das Limburg auch eine tolle Einkaufsstadt ist, muss nicht besonders erwähnt werden.

Mit vielen neuen Eindrücken treffen wir uns dann wieder am Nachmittag, um auf unserem Rückweg aus einem besonderen Anlass heraus die schöne Westerwaldgemeinde Winden zu besuchen. Winden ist genau 25 Jahre älter als Nievern und kann in diesem Jahr auf sein 775jähriges Jubiläum zurückblicken, was dort u.a. mit einem tollen Höfefest gefeiert wurde. Höhepunkt des Festes war ein Pontifikalamt  mit keinem geringeren als dem Limburger Bischof Georg Bätzing in Windens wunderschönen Dorfkirche. Außerdem ist unser Heimatfotograf Jürgen Jachtenfuchs auch in Winden kein Unbekannter, der dadurch auch die Idee hatte, dort unseren diesjährigen Abschluss zu feiern. Ortsbürgermeister Gebhard Linscheid und der Schirmherr der Jubiläumsfeiern, der ehem. Verbandsbürgermeister Helmut Klöckner freuen sich auf unseren Besuch.

Lassen wir uns also überraschen und freuen wir uns auf die vielen Dinge, die wir auf der diesjährigen Seniorentour erleben werden!

Euer 

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Boole-Platz erneuert – Dank an Heimat- und Verkehrsverein

Boole-Platz erneuert

Dank an Heimat- und Verkehrsverein

Mitglieder des Heimat-und Verkehrsvereins haben vor Kurzem den Boole-Platz auf dem Plateau neben dem Parkplatz hinter der Sporthalle erneuert. Dabei wurde die in die Jahre gekommene Holzumrandung durch eine witterungsbeständige Abgrenzung ersetzt, der Untergrund von Bewuchs befreit, verdichtet und die gesamte Spielfläche aufwändig aufgearbeitet. Da auch der Herbst sicher noch einige Sonnentage mit sich bringt, steht einer Nutzung der Anlage für diesen wunderschönen und geselligen Freizeitsport und der „Jagd nach dem Schweinchen“ nichts mehr im Wege.

Neben der „Manpower“ hat der HVN auch alle Kosten für die Erneuerung der Anlage übernommen.

Dafür meinen herzlichen Dank. 

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

115 Jahre Fußball in Nievern – 70. Hertha Turnier

Glückwünsche an den SV Hertha 1910 eV - 115 Jahre Fußball in Nievern – 70. Hertha Turnier

Top-Act: Benefizspiel gegen die Traditionself des 1. FC Köln

2025 ist für Nievern ein besonders ereignisreiches Jahr. Neben den Feierlichkeiten rund um unser Gemeindejubiläum ist sicher auch das 115jährige Gründungsjubiläum des SV Hertha 1910 Nievern e.V., einem der ältesten Fußballvereine in der Region ein Grund zum Feiern. Gleichzeitig jährt sich das legendäre „Herthaturnier“ für Jugend- und Seniorenmannschaften zum 70. Mal, in das auch noch die 10. Auflage des „Heckebock-Cups“, einem Turnier für Freizeitmannschaften, integriert ist. Kein Wunder also, dass der Verein aus diesem Anlass dem Fest am kommenden Wochenende von

Freitag, dem 5. September bis Sonntag, dem 7. September

eine besondere Note verleihen möchte.

Der Höhepunkt dürfte die Austragung eines Benefiz-Spiels zwischen einer Mannschaft aus den „Allstars“ des SV Hertha und der Traditionself des 1. FC Köln am Sonntag, dem 7. September um 14.30 Uhr im Stadion Silberau in Bad Ems sein. Es zeichnet den SV Hertha Nievern besonders aus, dass er dieses Spiel zugunsten eines sozialen Zwecks ausrichtet und den Erlös der Stiftung Kick for Help für den Ausbau einer Schule in Eldoret/Kenia zur Verfügung stellt.

Auch sportlich hat man sich im Jubiläumsjahr neue Ziele gesteckt und nimmt gemeinsam mit dem SV Arzbach sowie einem engagierten Trainerteam mit 2 Seniorenmannschaften wieder am Spielbetrieb teil. In der JSG Limes baut man zusätzlich mit den Vereinen SV Fachbach, TuS Dausenau und den Sportfreunden Bad Ems auf die Förderung der Nachwuchsarbeit, besetzt alle Jugendmannschaften  und sichert damit die Zukunft des Fußballs im Verein und der Region.

 

All dies in einem gesunden, sportlichen und familiären Umfeld, was den SV Hertha seit nunmehr 115 Jahren auszeichnet. Ebenso danke ich dem Verein für das ehrenamtliche Engagement rund um die Sportanlage und den Kunstrasenplatz, das die Aktiven der beiden Seniorenmannschaften erst letzte Woche im Rahmen der Vorbereitungen für das Jubiläumsfest in Arbeitseinsätzen unter Beweis gestellt haben.

 

Bildnachweis: SV Hertha Nievern/Niklas Sauer

Ich wünsche dem SV Hertha 1910 eV Nievern im Namen der Ortsgemeinde für das bevorstehende Turnierwochenende viel Erfolg und für die Zukunft alles Gute.

Ebenso bitte ich alle Nieverner mit dem Besuch des Hertha-Turnieres und ganz besonders dem Benefiz-Spiel gegen die Traditionself des 1. FC Köln um Unterstützung des sozialen Engagements des Vereins.

Es soll Ausdruck der Verbundenheit zwischen Ortsgemeinde und Verein sein. 

Ihr/euer

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister