750 Jahre Nievern – Sogar die Bienen machen mit

750 Jahre Nievern – Sogar die Bienen machen mit

Der aus Nievern stammende und jetzt in Miellen wohnende Hobby-Imker Christof Jachtenfuchs präsentierte mir die Woche eine neue Geschenk-Idee, um auf unser Dorfjubiläum hinzuweisen. Seine insgesamt 5 Bienenvölker produzieren wunderbaren Honig in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, aus der der Imker unter dem Namen „Zweiklang“ eine Sonderedition mit zwei verschiedenen Honigsorten herausgibt. Der Name soll u.a. auch auf das gemeinsame Kirchspiel sowie die enge Verbundenheit der schon seit dem 13. Jahrhundert bestehenden Herrschaftsverhältnisse und damit auf die engen historischen Verbindungen der beiden Ortsgemeinden hinweisen, die auch geografisch nicht weit auseinander liegen. Da nach Auskunft des Biologie-Lehrers und Hobby-Imkers die fleißigen Bienen einen Aktionsradius von rund drei Kilometer haben, ist es sehr wahrscheinlich, dass in den Honigsorten der Sonderedition auch Blütennektar aus Miellen und Nievern (und vielleicht sogar aus FachbachJ) enthalten ist. Wenn das kein Grund ist, die schöne Geschenkidee von Christof auch in unser Jubiläum mit aufzunehmen! Die Honig-Sonderedition wird ab sofort in der „Nieverner Honigbar“ in der Früchter/Ecke Mittelstraße angeboten.

Herzlichen Dank für die Idee und Unterstützung des „Heckebocks“ aus Miellen.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Vertretung des Ortsbürgermeisters

Vertretung des Ortsbürgermeisters

Von Mittwoch, dem 9. April 2025 bis einschl. Dienstag, dem 15. April 2025 werde ich vom Ersten Beigeordneten Peter Nörtershäuser vertreten.

Herr Nörtershäuser ist unter der Rufnummer der Ortsgemeinde 13271 (auch Anrufbeantworter) sowie während der Sprechstundenzeiten zu erreichen.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

„Klänge der Freude“ fast ausverkauft

Besonderes Konzertereignis mit großer Resonanz

„Klänge der Freude“ fast ausverkauft

Für das festliche Konzert von Musica Miellahno Miellen am kommenden Sonntag, dem 6. April 2025 um 17.00 Uhr (Einlass 16.30 Uhr) in der Nieverner Pfarrkirche St. Katharina stehen nur noch wenige Karten an der Abendkasse zur Verfügung. Gemeinsam mit dem Ensemble Septime sowie dem „bonnFUOCOtrio“ dürfen die Besucherinnen und Besucher ein tolles Konzert erwarten, das besonders die Herzen der Freunde klassischer Musik höher schlagen lassen wird.

Ich danke dem Chor Musica Miellahno und hier insbesondere dem Organisationsteam um Dieter Grein sowie seinem kongenialen Chorleiter Wassily Kortikov, dass sie dieses Konzert im Rahmen der Feierlichkeiten zu unserem 750jährigen Bestehen in unserer Pfarrkirche St. Katharina gestalten. In der Kirche, die nicht zuletzt der Ursprung unserer dörflichen Entstehungsgeschichte ist und die – so wird es immer wieder bestätigt – nicht nur für die Zuhörer, sondern auch für die Chöre ein unvergessliches Klangerlebnis bietet. Wenn dann noch das ausgewählte Programm ausschließlich „Klänge der Freude“ beinhaltet, dürfen wir uns alle auf eine außergewöhnliche musikalische Veranstaltung freuen, zu der ich Sie im Namen der Ortsgemeinde schon jetzt herzlich willkommen heiße.

Und hier habe ich eine große Bitte:

Nach aktuellem Stand werden auch viele Gäste aus der weiteren Umgebung mit dem PKW anreisen. Aufgrund des besonders im Umfeld unserer Kirche oder auch an der Sporthalle begrenzten Parkraums sollte das heimische Publikum aus den umliegenden Gemeinden – soweit es nicht sowieso zu Fuß kommen kann – die Parkplätze am Friedhof, an der Lahn oder auch in den Seitenstraßen nutzen. Unmittelbar an der Nieverner Brücke stellt dankenswerter Weise die Firma Noll aus Fachbach für den Zeitraum des Konzerts (bis 20.00 Uhr) ihren Mitarbeiterparkplatz zur Verfügung. Von dort aus sind es nur wenige Minuten über die Brücke zur Kirche.

So wünsche ich Ihnen und uns allen ein unvergessliches Konzerterlebnis, von dem ich mir schon jetzt sicher bin, dass es allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Herzlichst Ihr

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Neue Druckminderanlage im Bau

Neue Druckminderanlage im Bau

Was lange währt….

Während die Trinkwasserverbundleitung zwischen Nievern und Frücht längst fertiggestellt ist, dauerte die Umsetzung einer besonders für das Nieverner Oberdorf wichtigen Teilmaßnahme im Gesamtkonzept über 2,5 Jahre. Bereits im September 2022 hatte der Nieverner Ortsgemeinderat der von den Verbandsgemeindewerken beauftragten und vom Planungsbüro Björnsen Beratende Ingenieure umgesetzten Neubau einer Druckminderanlage in der Bergstraße zugestimmt. Dabei musste sich auch der Gemeinderat mit der schwierigen Thematik vertraut machen, dass die Anlage in der Nähe der zum Teil entlang des Waldweges aus Richtung Bad Ems geführten Verbundleitung vorgehalten werden musste. Dabei galt es bei der Frage des richtigen Standortes 2 unterschiedliche Druckzonen zu berücksichtigen. Außerdem musste aus Sicherheitsgründen die Anlage als oberirdisch angeordnetes und nicht als Schacht-Bauwerk ausgeführt werden. Verschiedene Standortvarianten wurden vorgestellt, ausführlich das Für und Wider beraten und letztlich einvernehmlich entschieden. Leider kam es in der Folge immer wieder zu Verzögerungen in der Planausführung. Fristen wurden nicht eingehalten, Unternehmen meldeten sich nicht und mussten von der VG-Werken angemahnt werden. Jetzt ist es endlich soweit und zumindest der Einsatz von schwerem Gerät sowie dem aktuellen Gesicht der Baustelle erweckt den Eindruck, hier passiert was!  Nach dem die Fundamente erstellt sind, soll die Anlage in Fertigbauteilen geliefert und aufgebaut sowie mit der entsprechenden Technik versehen werden. Wöchentliche Baustellengespräche, zu denen die Ortsgemeinde jetzt auch hinzugezogen wird, sollen den Fortgang der Arbeiten beobachten und eine kontinuierliche Ausführung der Maßnahme sicher stellen.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Neue Motive – „Open-Air-Foto-Ausstellung“ zur 750-Jahrfeier in Nievern

„Open-Air-Foto-Ausstellung“ zur 750-Jahrfeier in Nievern
Neue Motive

Bereits seit November vergangenen Jahres zeigt Heimatfotograf Jürgen Jachtenfuchs entlang seines Grundstückes in der Mittelstraße 5 wechselnde „Blickpunkte Nieverner Geschichte zur 750 Jahrfeier der Gemeinde Nievern“. Dort präsentiert er aus seinem umfangreichen Fotoarchiv verschiedene Ereignisse aus der Ortsgeschichte der Lahngemeinde. Nun hat er das Thema „Fastnacht in Nievern“ umdekoriert und mit neuen vier Fotobannern ersetzt. In der aktuellen Präsentation zeigt er „Historische Momente“ aus der Ortsgeschichte, die vielen älteren Mitbürgern noch in Erinnerung, aber auch für die jüngeren Generationen und vor allem für die „Neubürger“ sehr interessant sein dürften.

Ob die Erweiterung der Pfarrkirche St. Katharina in den 1930er Jahren, der Absturz eines Tornados auf dem Hühnerberg 1991, die Herausgabe des Heimatbuches 1997, die beiden „Jahrhunderthochwasser 1909 und 1984, die Gründungen der Partnerschaft / Freundschaft mit Hohensaaten (1992) und Pottum (1978), den Bau der Nieverner Brücken 1928 und 1950 oder die bisher größte Festveranstaltung in der Gemeinde, dem „Historischer Markt“ aus Anlass der 725 Jahrfeier im Jahre 2000. Auch an die 40jährige Einrichtung des „Heimatarchivs“ der Gebrüder Birkelbach in der Alten Schule wird erinnert. Im Blick auf die Kirmes werden auch Bilder des „Lahn-Leuchtens“ präsentiert, die elf Jahre die Besucher dieser Festtage in ihren Bann gezogen haben. Insgesamt umfasst die derzeitige Ausstellung ca. 80 Fotos.
Interessenten, die gerne mehr über die einzelnen Blickpunkte bzw. Bilder erfahren möchten, können sich gerne an Jürgen Jachtenfuchs, Tel. 138 02, wenden oder klingeln einfach beim Betrachten der Ausstellung an der Tür des Heimatfotografen in der Mittelstr. 5 in Nievern.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

 „Historischen Momente“ in Nievern, fotografisch festgehalten von Heimatfotograf Jürgen Jachtenfuchs. Sehr gerne gibt er Auskunft bei der Ausstellung an seinem Anwesen in der Mittelstr. 5.

Foto: J. Jachtenfuchs