Unrat und Glasscherben im Naturschutzgebiet

Gefahr für Schafe und Ziegen

Neben den Beobachtungen der Fledermäuse ist gerade für die Kinder der regelmäßige Besuch der im Naturschutzgebiet „Nieverner Wehr“ zwischenzeitlich angesiedelten Schafe und Ziegen ein besonderes Erlebnis. Umso trauriger ist es, wenn im Rahmen regelmäßiger Kontrollen oder durch Beobachtungen von Spaziergängern besonders unterhalb der offenen Wehrblickhütte Unrat oder auch zersplitterte Flaschen gefunden werden, die – aus welchen nicht nachvollziehbaren Gründen auch immer – offensichtlich über den Schutzzaun „entsorgt“ werden.

Gemeinsam mit dem Heimat- und Verkehrsverein, der die offene Hütte am Rande der Festwiese mit ehrenamtlichen Helfern und auf eigene Kosten vor einigen Jahren erstellt hat, freut sich die Ortsgemeinde über die Nutzung der Hütte zum geselligen Beisammensein. Gerade in den übungsfreien Sommermonaten sind dort regelmäßig Turn- und Sportgruppen, Jugendliche zu Spielabenden oder auch Wanderer etc. anzutreffen, die den Ausblick aufs Nieverner Wehr genießen.

Die Mitnahme von Abfall nach dem Besuch oder zumindest dessen Entsorgung in dem bereitstehenden Behälter - wie dies in den meisten Fällen auch geschieht - dürfte eigentlich selbstverständlich sein.

Denn neben der Verschmutzung der Natur besteht die Gefahr, dass die Tiere sich an dem achtlos (oder bewusst) weggeworfenen Unrat äußerlich oder auch innerlich verletzen können. Ein Umstand der nicht akzeptiert werden kann.

Für Hinweise, die zur Aufklärung beitragen könnten, wäre die Ortsgemeinde und mit ihr der um seine Tiere besorgte Besitzer dankbar.

Lutz Zaun

Ortsbürgermeister