Verleihung der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz

Verleihung der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz

Vielseitiges Engagement gewürdigt – Glückwünsche an Michael Bilo

Vor Kurzem wurde unserem Mitbürger Michael Bilo eine besondere Ehrung im Kreishaus zu teil. In einer Feierstunde überreichte ihm Landrat Jörg Denninghof neben vier anderen Bürgern aus dem Rhein-Lahn-Kreis im Namen des Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz.

Der Landrat würdigte die besonderen Leistungen Bilos in der Ortsgemeinde Nievern, vor allem in den letzten Jahren. Seinem Engagement ist die Gründung des 2018 ins Leben gerufenen Ortsrings – dem Verbund aller Nieverner Ortsvereine – zu verdanken, dessen Vorsitz er bis 2023 inne hatte und dem er aktuell noch als 2. Vorsitzender angehört. Hier brachte er auch seine Erfahrung als Initiator und Wiederbegründer des Ortsringes in Kemmenau zur Wiederbelebung der Dorfkirmes mit ein, wo er zwischen 1990 und 1996 zudem als 2. Vorsitzender des Tennisvereins auch Organisator und Helfer bei der Errichtung der Tennisanlage mit Clubhaus war.

Als gebürtiger „Emser Bub“ singt er seit seiner Jugend im Martinschor, engagiert sich dort bei der Nachwuchsarbeit und war von 2014 bis 2022 Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Chores. Ganz „nebenbei“ war er zwei Jahrzehnte von 2004 bis 2024 kommunalpolitisch im Rat der Verbandsgemeinde Bad Ems bzw. Bad Ems-Nassau aktiv und dort von 2009 – 2019 Fraktionssprecher der FWG.

Heute ist er noch im Vorstand des Heimat- und Verkehrsvereins Nievern tätig und auch wieder bei dessen 40jährigem Jubiläum am vergangenen Sonntag aktiv. Damit schließt sich ein Kreis, begann sein Nieverner Engagement doch bereits 1982, als er über acht Jahre als Übungsleiter die Damen-Volleyball-Mannschaft des TV 1874 sehr erfolgreich führte.

Im Rahmen seines sozialen Engagements ist er zudem seit 2016 – gemeinsam mit seiner Frau Marion – als wöchentlicher Helfer bei der „Emser Tafel“ mit dabei.

Michael Bilo hat durch sein engagiertes und vielfältiges Wirken in unterschiedlichen Funktionen viel zur Förderung des Zusammenhalts auch in unserer Dorfgemeinschaft beigetragen. Dabei sind es gerade die vielen Dinge, die außerhalb der „öffentlichen“ Wahrnehmung von Bürgerinnen und Bürgern wie Michael Bilo geleistet werden, hervorzuheben.

Dafür danke ich ihm und gratuliere auch im Namen der Ortsgemeinde Nievern ganz herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Bildnachweis: Kreisverwaltung Rhein-Lahn (1)/Lutz Zaun (2)

Sammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. 2025

Sammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Kriegsgräberfürsorge ist ein Projekt, wo Menschen Gutes tun und Gutes bewirken können. Tausende von deutschen Kriegsgräberstätten im In- und Ausland zeigen uns, was Krieg in seiner letzten Konsequenz für unser Land einst bedeutet hat und was uns heute alltäglich aus der Ukraine oder dem Gazastreifen offenbart wird. Es wird unerbittlich aufgezeigt, was der Krieg mit und aus Menschen macht, welches unermessliche Leid durch Kriege hervorgerufen wird. Die persönliche Auseinandersetzung mit den Schicksalen all der Menschen, die hinter den einzelnen Gräbern stehen, fordert uns zum Nachdenken auf. Die Kriegsgräber sind daher keine toten Monumente, sondern lebendige Orts des Erinnerns.  

Dies zu bewahren ist eine der Aufgaben, denen sich der Volksbund verpflichtet sieht. Eine besondere Verpflichtung auch gegenüber denjenigen, die seit nunmehr 80 Jahren in Frieden und Freiheit leben dürfen.  Deshalb bindet er auch vor allem die junge Generation in seine Arbeit mit ein.  

Schirmherr des Volksbundes ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Auch unser Ministerpräsident Alexander Schweitzer unterstützt die Aktion und ruft zur Beteiligung an der Haus- und Straßensammlung auf.

In diesem Jahr findet die Sammlung in der Zeit vom

  1. Oktober bis 25. November 2025

statt und wird von Mitgliedern des Turnvereins 1874 Nievern durchgeführt, denen ich für dieses Engagement ausdrücklich danke.

Ich darf Sie deshalb bitten, die Sammlerinnen und Sammler und damit den Volksbund mit einer Spende zur Erfüllung seiner wichtigen humanitären Aufgabe zu unterstützen.

Vielen Dank

Ihr

Lutz Zaun

Ortsbürgermeister

Kreiskönigsschießen 2025

Kreiskönigsschießen – Erfolge für Nieverner Schützen

Es ist für jede Schützin oder jeden Schützen schon etwas Besonderes im Verein einmal die Königswürde zu erlangen. Wenn dies im Wettstreit mit anderen sogar auf der Kreisebene geschieht ist die Freude noch größer. Und sollte das – wie am vergangenen Samstag – auf der eigenen Schießsportanlage und dann noch im 750. Jubiläumsjahr der Ortsgemeinde gelingen, dürfte dies – so hoffen wir zumindest – zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. So wurde Christine Majer vom Schützenverein „Auf der Eich“ Nievern Kreisschützenkönigin des Schützenkreises 111 Koblenz. Jürgen Salzmann belegte bei den Schützen Platz 2 hinter dem Kreisschützenkönig Marco Köhler vom Schützenverein Oberlahnstein. Jungschützenkönig auf Kreisebene wurde Sebastian Münch vom Schützenverein Koblenz-Asterstein. Alle Aktiven trafen sich im Anschluss zur Überreichung der Auszeichnungen, zu denen auch Erster Beigeordneter Peter Nörtershäuser im Namen der Ortsgemeinde gratulierte, in der Sporthalle, wo der Nieverner Schützenverein alles bestens vorbereitet hatte.  

Bei Tanzdarbietungen, Gesprächen, gutem Essen und Getränken sowie einer großen Tombola saßen Aktive und Freunde aus den Schützenvereinen Oberlahnstein, Koblenz-Horchheim und Koblenz-Asterstein sowie Vallendar und Bendorf-Sayn gesellig zusammen, nicht ohne dem Vorsitzenden Sascha Groh und damit dem Schützenverein „Auf der Eich“ Nievern für die Ausrichtung des Kreiskönigsschießens 2025 zu danken. Ein großes Lob galt der organisatorischen Vorbereitung sowie der Ausgestaltung der Feier.

Auch dies ein Ausdruck dafür, dass sich die Gäste aus dem Schützenkreis 111 Koblenz in unserer Gemeinde wohlgefühlt haben.

Dafür danke auch ich ganz herzlich. 

Ihr/euer 

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

Bildnachweise: Peter Nörtershäuser

40 Jahre Heimat- und Verkehrsverein

40 Jahre Heimat- und Verkehrsverein
Traditionelles Kartoffelfest am Sonntag, 12. Oktober 2025

Seit vier Jahrzehnten ein unverzichtbarer Bestandteil der Nieverner Vereinsfamilie ist der Heimat- und Verkehrsverein. Am 16. Januar 1985 auf Initiative des ehemaligen Ortsbürgermeisters Franz Lehmler gegründet, hatte sich der Verein zu Beginn seines Wirkens besonders der Pflege des heimischen Brauchtums und der Heimatgeschichte sowie der Förderung des Fremdenverkehrs verschrieben. Die Veröffentlichung von Heimatkundeheften, die sich mit besonderen Ereignissen in der Dorfgeschichte Nieverns beschäftigten, mündete 1997 in der Herausgabe eines Heimatbuches „Die Einwohner und ihr Handeln in der 725järigen Geschichte“, das noch heute – im Rahmen unserer 750 Jahrfeier – interessante Einblicke in die Entwicklung unseres Dorfes gewährt. Auch ein gemeinsames Fremdenverkehrsprospekt der drei Kirchspielgemeinden Nievern, Fachbach und Miellen in der damals noch „analogen“ Welt fand großen Anklang. Die Herstellung von Ruhebänken und Sitzgruppen, die Pflege der Lahnanlagen, Säuberungsaktionen und die Pflege der Kinderspielplätze waren Bestandteil der Jahresaktivitäten. Legendär waren vor allem die Erntedankfeste auf dem Hofgut Lotz-Menchen oder auch das Bahnhofsfest zum 100jährigen Bestehen des Bahnhofs Nievern 1991.

In dieser Tradition versteht sich der Verein noch heute und sorgt mit vielen Aktionen, vor allem mit innovativen Ideen bei der Gestaltung von Festivitäten wie dem „Knutfest“ Anfang Januar, dem „Pannefest“ im Juli oder dem „Kartoffelfest“, das am kommenden Sonntag zum 13. Mal stattfindet, dafür, dass sich Einheimische wie Gäste in unserer Gemeinde wohlfühlen. Die Ausgestaltung des Dorfes vor Weihnachten oder der Blumenschmuck im Frühsommer, die ehrenamtliche und finanzielle Unterstützung bei Aktionen rund um die Kinderspielplätze oder bei sonstigen Anlässen innerhalb der Vereinsfamilie zeigen wie viel auch der Heimat- und Verkehrsverein zu unserer funktionierenden Dorfgemeinschaft beiträgt.

Dafür danke ich dem Verein im Namen der Ortsgemeinde, gratuliere ganz herzlich zum 40. Jubiläum und wünsche ihm für sein 13. Kartoffelfest viel Erfolg.

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

„Weg der Geschichte“ in der Mittelstraße

„Weg der Geschichte“ in der Mittelstraße sowie Einladung zum „Jubiläums-Foto 2025“
Weitere Veranstaltungsangebote im Jubiläumsjahr

Im Rahmen des Programmangebotes für die 750-Jahrfeier der Gemeinde Nievern, lädt Heimatfotograf Jürgen Jachtenfuchs zu zwei weiteren Veranstaltungsangeboten ein. Bisher konnte er über 30 Fotobanner mit über 600 Fotos der Öffentlichkeit an seinem Grundstück präsentieren, die einen Querschnitt der Nieverner Geschichte von „Damals und Heute“ eindrucksvoll in einem großen Spektrum zeigten.

Nun werden nochmals alle 30 Banner plus sechs neu zusammengestellte Fotodokumentationen In der Zeit vom 17. bis 26. Oktober bei einem „Weg der Geschichte“ entlang der gesamten Mittelstraße zu sehen sein. Eröffnet wird diese Ausstellung am Freitag, 17. Okt. Um 16.00 Uhr. Neu hinzu kommen werden dann die Fotobanner mit den Themen „Stromversorgung in Nievern, Mühle Kurtenacker, Blickpunkte der Lahnstraße, Gaststätte Fuchsbau, Heimat- und Verkehrsverein Nievern sowie ein von Künstler Werner Stocker neu gemaltes Bild von der Gemeinde Nievern mit dem mit dem Titel „Nieverner Heimat – Im Wandel der Zeit“. Diese neuen Banner werden bei der Eröffnung erstmals präsentiert. Zusätzlich wird es am 17. und 18. Okt. 2025 für alle Betrachter die Gelegenheit geben, am „Platz der Historie“ („Fuchsbauhof“ – Mittelstr. 5) Informationen über die ausgestellten Bilder zu erfahren. Heimatfotograf Jürgen Jachtenfuchs, wird gerne alle Fragen und vielleicht auch neue Anregungen aufnehmen bzw. beantworten.

Im Rahmen dieser Veranstaltung möchte Jürgen Jachtenfuchs noch eine weitere, hoffentlich unvergessene Fotodokumentation für die Nieverner Bevölkerung anbieten. Er plant für Samstag, 18. Oktober um 16.00 Uhr ein „Jubiläums-Foto“ anzufertigen, auf dem so viele wie mögliche Nieverner Bürger/innen hoffentlich vertreten sein werden. Er ruf daher alle Bürger /innen der Gemeinde Nievern dazu auf, sich am 18. Okt. um 16.00 Uhr in der Mittelstraße zu versammeln. Ähnlich wie bei seiner Aktion „Gruppen in Nievern“ im 725jährigen-Jubiläumsjahr im Jahre 2000, möchte er die Menschen in der Gemeinde auch im 750jährigen Jubiläumsjahr für die Zukunft und somit für die nachfolgenden Generationen im Bild festhalten und damit ein unvergessenes Dokument der Menschen im Jahr 2025 erhalten. Jürgen Jachtenfuchs würde sich freuen, wenn zahlreiche Bürger seiner Einladung folgen. Mit dieser Aktion „Jubiläums-Foto 2025“ soll ein „Symbol der Gemeinschaft“ für die Nachwelt in der Gemeinde erhalten bleiben. Jürgen Jachtenfuchs wird dieses Foto im Rahmen seiner „Open-Air-Ausstellung“ in der Mittelstraße als letztes Banner im Jubiläumsjahr 2025 der Öffentlichkeit präsentieren.

Die Mittelstraße in Nievern unmittelbar am Friedhofsgelände. Hier werden entlang der Zaunabtrennung nochmals über 35 Fotobanner gezeigt werden, die im Jubiläumsjahr mit über 700 Fotos gestaltet wurden.

Auch die Aufnahme des „Jubiläums-Fotos“ ist am 18. Okt. 2025 in diesem Bereich geplant.

Foto: Jürgen Jachtenfuchs