Wie bereits vor Kurzem berichtet standen um die im Eigentum der Ortsgemeinde stehende Schießanlage abgängige Bäume, die aufgrund ihrer gefährlichen und mit normalen Mitteln unzugänglichen Hanglage im Steinbruch nur von einem Spezialunternehmen zu entfernen waren. So hatte die Gemeinde in Abstimmung mit der Verbandsgemeinde sowie der Forstverwaltung ein Spezialunternehmen beauftragt, sich der Sache anzunehmen. Nach mehrmaliger Besichtigung der Ortslage und Abwägung aller denkbaren Alternativen war letztlich dann doch die Entscheidung schnell getroffen, die Baumentnahme in diesem schwierigen Gelände mit Unterstützung eines österreichischen Fachunternehmens per Helicopter durchzuführen. So war am letzten Donnerstag auch die Wetterlage günstig, um in einer für alle Beobachter spektakulären Aktion rund 30 Bäume via Heli aus dem Wald zu entnehmen. Dank gilt dem beteiligten Unternehmen Neugebauer aus Kastellaun, dessen Mitarbeiter in perfekter Analyse und mit ausgeprägten Kletterkünsten die Sicherung jedes einzelnen Baumes vorbereitet haben. Aber auch den „Haudegen“ aus der Nähe vom Wilden Kaiser, die mit enormer Gelassenheit und vor allem einer unglaublichen Präzision die Baumentnahme punktgenau umgesetzt haben. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Schützenvereins, die für die reibungslose Vor- und Nachbereitung sowie den Sicherheitsdienst Sorge getragen hatten, ist auch die Ortsgemeinde froh, die (nicht nur) bei jedem aufkommenden Sturm bzw. Starkwind bestehende latente Gefahr umstürzender Bäume in unmittelbarer Nähe des Schützenhauses zumindest vermindert zu haben. 

Lutz Zaun
Ortsbürgermeister

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